|| INTERVIEW: PALE WAVES über ihr Debüt-Album „My Mind Makes Noises“ (Musiktipp, Verlosung)

Veröffentlicht: September 23, 2018 in Interviews, Musik, Verlosungen
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Pale Waves haben keine Existenzberechtigung, schon gar nicht im Jahre 2018 und gar als “Britain’s most promising new band“ . Vor wenigen Tagen veröffentlichte das Indie-Quartett ein Albumdebüt, das es in sich hat – lest hier unser Interview mit Heather und gewinnt Tickets für Pale Waves auf Tour!

Jeder weiß schließlich: Rock ist tot. Und Lyrics, echte Texte, sind in der Musik so irrelevant, dass ihr Vorhandensein schon beinahe als Unannehmlichkeit durchgeht. Überhaupt: Das ganze Album-Ding ist ja over. Heute gilt es, Vorhandenes neu zu verrühren, nur das zu offenbaren, was draußen gefällt und dabei möglichst transparent und nahbar zu sein. Und auch darum sollte es die Pale Waves gar nicht geben dürfen. Aber Pale Waves sind da, und es fühlt sich an, als bahnt sich gerade etwas Großes an auf der Insel – und das beweist ihr starkes Debüt-Album „My Mind Makes Noises– wir durften Heather ein paar Fragen stellen und zeigen Euch jetzt das Interview zum Erstling!

Es fühlt sich so an, als wärt Ihr schon immer da gewesen – Indie-Pop braucht einfach eine Band wie Euch! Hat sich bei Euch etwas geändert; jetzt, da die Band ziemlich erfolgreich ist und Leute Euch kennen, die vor einem Jahr noch nichts von Euch wussten?
Heather: Das ist fantastisch! Ich denke, was sich wirklich geändert hat, ist die Tatsache, dass wir mehr Musik veröffentlicht haben, was uns wiederum dabei geholfen hat, mehr Fans dazu zu gewinnen. Wir fühlen uns noch genau wie vor einem Jahr; mit dem Unterschied, dass wir das, was wir lieben, jetzt jeden Tag machen können.

Lasst uns über Euer Debüt-Album sprechen: „Come In Close“ ist der totale Pop-Banger! Was hat Euch dazu inspiriert, besonders im Hinblick auf den Sound?
Ciara hat zuerst die Musik für „Come In Close“ geschrieben, bevor ich die Lyrics geschrieben habe. Das war auch sofort einer ihrer Lieblingstracks von uns.

Im Kontrast zu diesem Song steht „When Did I Lose It All“ , der geht direkt in unser Herz. Was steckt dort für eine Story hinter?
Die Story ist über mich – über das Finden der richtigen Person zur falschen Zeit. Ich denke, viele Menschen finden sich in einer ähnlichen Situation wieder und wissen, wovon ich da spreche. Das Leben kann ganz schön hart sein und manchmal ist die Zeit einfach nicht richtig, um zu lieben. 

Es ist sicherlich schwer, einen Lieblingstrack vom Album zu nennen, aber vielleicht kannst Du uns ja verraten, welcher Deinen Eltern am besten gefällt?!
Meinem Dad gefällt „She“ am besten. Ich glaube gerade wegen des Gitarrensolos in der Bridge, weil er selber auch Gitarre spielt. Es würde mich auch wundern, wenn er den Part nicht schon längst selbst gelernt hat.

Wie zelebriert Ihr so einen Release-Tag – Geht Ihr selbst in den Plattenladen und kauft Euch das Album, oder wie feiert Ihr das?
Ja na klar! Ich kann es überhaupt nicht abwarten: In den Plattenladen zu gehen und sich seine erste eigene CD zu kaufen – das ist einfach ein total surrealer Moment für uns.

Ihr seid seit 2014 zusammen in einer Band. Was ist da das absolut beste Erlebnis bisher?
Da gab es so viele von! Aber wahrscheinlich unsere bisher größte Show, im „Heaven“ in London.

Gibt es neben dem Songschreiben noch einen anderen Weg, wie Ihr Eurer Kreativität Ausdruck verleiht?
Ich liebe die Fotografie! Ich dokumentiere zum Beispiel viel der Bandgeschichte und interessiere mich generell für Fotografen und die Gründe dahinter, wieso man ein bestimmtes Motiv in einem bestimmten Moment festhält, und die Geschichten dahinter.

Ihr seid eine aufstrebende Band aus dem United Kingdom. Da wir ja ein Musikblog sind: Gebt uns mal ein paar Tipps, was sind die Newcomer und Bands, die man unbedingt auschecken sollte?
Morgan Saint und Muna!

Last but not least, lasst uns kurz etwas thematisieren: Es herrscht eine gewisse Kritik, dass es in der Musikindustrie für Frauen generell härter bzw. schwieriger ist, ein Publikum zu erreichen – und dass Festivalplaner meist männliche Bands bevorzugen. Habt Ihr da bisher auch negative Erfahrungen machen müssen und was sollte sich Eurer Meinung nach ändern?
Ja, wir haben das am eigenen Leib zu spüren bekommen, gerade am Anfang der Band. Ich finde aber, es ändert sich langsam aber sicher. Wir sollten Mädels darin bestärken, Instrumente zu lernen und spielen. Dieser Bereich ist so stark männerdominiert, gerade auch in den Schulen – hier sollten junge Mädchen ebenfalls dazu motiviert werden, so einen Weg einzuschlagen.

Ein spannender Quickie mit den Pale Waves. Und natürlich  geschieht das alles nicht im Verborgenen. Seit die Pale Waves 2015 ihren ersten Song ins Netz stellten, ist viel passiert, NME-Cover und BBC Hotlist 2018 inklusive. Und während die Band nunmehr ausverkaufte Shows spielt und Airplay-Erfolge mit ihren Singles feiert, hat sich zugleich eine beachtliche Gefolgschaft um das Quartett aus Manchester versammelt. Eine Band, die wir so lange nicht mehr erlebt haben – großartige Vibes, getragen durch persönliche Lyrics und einen einzigartigen Sound. Am 14. September erschien endlich Pale Waves‚ Debüt „My Mind Makes Noises“ und die Band kommt natürlich auch wieder für Konzerte nach Deutschland – sollte man sich nicht entgehen lassen:

Pale Waves Tour 2018:
14.10. Köln Luxor
16.10. München Strom
17.10. Berlin Frannz Club
18.10. Hamburg Molotow
>> Tickets kaufen!


Pale Waves begeistern mit jedem Song!


VERLOSUNG
Gewinnt 1× 2 Tickets á Tourstadt oder 1x  1 CD!

Mailt uns einfach bis zum spätestens 30.09.2018, 23:59 Uhr unter dem Betreff “Pale Waves + WUNSCHSTADT“ oder “Pale Waves CD“ an win(at)the-pick.de und gebt bitte unbedingt Eure vollständige Postanschrift / Euren vollständigen Namen an, sodass wir Euch im Gewinnfall die CDs schicken bzw. Euch auf die Gästeliste schreiben lassen können. Unvollständige Mails und Mehrfacheinsendungen können wir leider nicht berücksichtigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Pale Waves @
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(c) Caroline International Germany

 

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