Artist To Watch: FINDER (Alternative Synth/Pop/Rock)

Veröffentlicht: Juli 8, 2022 in Musik
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Finder2022(4) © Kathi_SterlFINDER haut mit „Namen kannst du eh nicht lang behalten“ einen aus dem Ärmel. Absolut grandios. Eine fette Produktion und ein intensiver Ohrwurm (I swear!). & unser Artist To Watch.

Aus einer Zeit der Ungewissheit und des Stillstandes macht sich FINDER auf den Weg. Er streift durch die Welt auf der Suche nach Euphorie und Hoffnung, stets begleitet von einem Hauch Melancholie. Seine deutschsprachigen Texte wagen einen Blick in die Ferne, wo sich Traum und Wirklichkeit zu vermischen scheinen. Lässt man sich darauf ein, schaffen sie einen eigenen Kosmos, in dem man sich schnell verlieren kann.

Die Mischung aus Alternative-Rock und 80er Jahre Synthie-Pop ist hochdynamisch, druckvoll und zugleich voller Luft zum Atmen. FINDER kombiniert rhythmische Vielfalt mit glasklaren Melodiebögen und entwickelt einen wuchtigen, wie vielseitigen Sound, der häufig über vermeintliche Genregrenzen hinaus geht. Seine Musik kommt immer von Herzen und trägt eine gewisse Offenheit und Neugier mit sich, die es braucht, um in der heutigen Zeit eine zwischenmenschliche Verbindung zu schaffen. Wer weiß, wohin ihn dieser Weg noch führt, aber eines ist schon seit dem Debüt klar: „Keiner sagt, dass es einfach wird“ .



„Namen kannst du eh nicht lang behalten.
Jeden Tag ziehen sie an dir vorbei“ .

Hassbotschaften, Anonymität, Arroganz: So viele Menschen denken nur noch an sich selber, wobei Nächstenliebe und Mitgefühl in der heutigen Zeit wichtiger ist, denn je! „Namen kannst du eh nicht lang behalten“ ist die erste Single vom 2023 erscheinenden Album und spricht dieses Thema direkt an. Die charakteristische Oud und der cineastische Bass treiben die deutschen Texte voran und vermitteln eine eindringliche Stimmung. Ein ungewöhnlicher Farbwechsel in der Mitte kommt plötzlich, wie überraschend und spiegelt die Botschaft des Songs elegant wieder, was durch den starken Kontrast im Musikvideo gekonnt unterstützt wird. FINDER hat sich entwickelt und seine Einflüsse aus Alternative-Rock und 80er Jahre Synthie-Pop in die musikalische Gegenwart transportiert.

ARTIST TO WATCH // Uff. Dieser eine Song, der Dich einfach so kriegt, ohne dass Du auch nur annähernd drauf vorbereitet warst: Dieser krasse Einstieg mit fettem Sound und intensiver Voice, immer synth-lastiger werdend, Bass obendrauf und dann diese Bridge mit Clap-Instrumentals, einem träumerischen uuuuhuuuahuuuhahhh mit nahtlosem Übergang zu noch mehr Synthies, um den Song dann stark mit Riffs und dem Refrain und Geräuschkulisse ausklingen zu lassen. Sitzt! Heißt: 2022 wird uns noch einige FINDER-Songs bescheren, sodass wir 2023 diesen wuchtigen FINDER hoffentlich auf jeder zweiten (mindestens!) Festivalbühne finden werden. We’re ready. Are you?




Für Fans von …
TÜSN, Perez, ALLES SOLAR


Fotocredit: Kathi Sterl

 

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