Musiktipp: AYMZ – ODYSSEE

Veröffentlicht: Juli 25, 2022 in Musik
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AYMZ_Pressefoto3_c_Elias HartmannIm nächsten Monat wird AYMZ YAENNIVER auf ihrer Tour supporten, schon jetzt hat gibt es mit „Odyssee“ einen persönlichen Hit. Wir stellen Euch AYMZ vor!

Mit “Odyssee” entführt AYMZ das Publikum in die unkartierten Untiefen von them’s Persona und eröffnet damit ein Gespräch über den persönlichen Umgang mit psychischen Problemen. Die eigene Verletzlichkeit wird gleich einer Irrfahrt aus einem Fiebertraum, jedoch mit reichlich Pop-Appeal inszeniert. Planmäßig geht es jedoch zielgerichtetin den sicheren Hafen: Noch im August begleitet AYMZ Yaenniver auf Tour, bevor im September das Debütalbum “PYROLYSE” erscheint, das im Oktober und November auf der eigenen Tour präsentiert wird. (Tickets und Termine hier.)

Das Unerklärliche und Unbekannte bietet Stoff für Mythen und Heldensagen: AYMZ versinkt in ihrem neuen Epos “Odyssee” auf den Meeresgrund und legt sich dabei mit heroischen Idealen und deren gesellschaftlicher Narrative an. Die Reise von AYMZ steuert mit diesem Lied auf einen melancholischen Klimax zu, dessen Vorgeschichte -so unklar sie auch auszumachen scheint- für die Protagonist:in mit mehr als nur verbrannten Fingern geendet hat. Wie in einem Fiebertraum, an dem man sein Ziel nicht erreichen kann, driftet AYMZ auf sphärischen Basssynths und stimmigen Gitarrenarrangements dahin und versucht zu vergessen, zu verdrängen, was jedoch unweigerlich in einer Ausweglosigkeit mündet.

„Was niemand sieht, ist einfach nie geschehen.“

Die eingängige Pop-Ballade lässt zusammen mit denbisher veröffentlichten Liedern bereits einen guten Ausblick auf AYMZ’ Debütalbum “PYROLYSE” zu: Die Geschichte eines Verarbeitungsprozesses von Eigen-und Fremderfahrungen entfaltet sich mit Hochs und Tiefs, brachialen Ausreißern und zahlreicher Ausflügein die aufgewühlte Vergangenheit und ungewisse Zukunft.Odyssee” stellt dabei -am Meeresboden angekommen- einen der ruhigeren Momente für innere Reflexion dar, jedoch nicht bar jeglicher Turbulenzen und geprägt von einer lähmenden Orientierungslosigkeit. Ein innerer Schwelbrand, der durch kein Wasser der Welt zu löschen ist. Im altgriechischen Heldenepos gelangt der Held Odysseus letztendlich an sein Ziel, bei der Antiheld:in AYMZ bleibt das Ergebnis jedoch offen.



Zusammen mit den Co-Writern Georg Gabler und Dominik Wendl sowie Producer Robert Wallner arbeitet AYMZ derzeit am Debüt-Album “PYROLYSE” (break them RECORDS distributed by Sony Music Entertainment), das im September 2022 erscheinen soll. Mix und Master stammenaus der Hand des international erfolgreichen Soundengineer Nikodem Milewski. Die Finanzierung des Albums wird ua. durch ein erfolgreiches Crowdfundingsowie durch eine Förderung durch den Österreichischen Musikfonds ermöglicht.

AYMZ ist das neue Musikprojekt der zuvor als Amy Wald bekannten Musiker:in. Bevor sich AYMZ als non-binary outete, profilierte sich das Vorgängerprojekt in der Musikszene in Österreich und Deutschland mit Deutsch-Pop-Songs, die eine Reflexions-und Identifikationsfläche für junge LGBTQIA+-Member*innen boten, und damit einhergehend einer sehr loyalen Community. Diese katapultierte den Song „Mehr Als Nur Ein Like“ für mehrere Wochen auf Platz 1 der Ö3-Austrocharts sowie auf Platz 2 der Ö3 Hörercharts.

All dies begann jedoch im Jahr 2018 mit einer selbst organisierten Straßenmusiktour – per Insta wurden Spielorte und Schlafplätze ausgemacht. Nach einer weiteren DIY-Tour im Sommer 2019 folgten neben der Amy Wald EP endlich Clubshows – und zwar als Deutschlandsupport von Ikone Conchita Wurst. Nach zwei eigenen ausverkauften Shows in Wien und Salzburg wurde die Covid-19 Pause mit einer Reihe von Singles dazu genutzt, besagte Erfolge im Radio und Fernsehen und sogar eine Amadeus Nominierung („Bestes Songwriting„) einzufahren. Nach diversen Festivalauftritten (CSD München, Donauinselfest, Kultursommer Wien, Theatron Musiksommer, München 2021) folgte im Februar 2022 die Debütsingle “X” , die bereits im deutschen MC-Radio (ua. MDR Sputnik, BigFM, DasDing, Unser Ding) überzeugen konnte.





Für Fans von …
NESS, Wilhelmine, PANTHA


Fotocredit: Elias Hartmann

 

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