Jackson Dyer begeistert mit Lebwohl-Tristesse-Sound, indem er FeelGoodVibes in den Vordergrund stellt: „Movement“ ist wieder so ein starker Song, der im Ohr bleibt.

Man wird unweigerlich sehnsuchtsvoll, wenn man Jackson Dyer – ganz in der Tradition von schwärmerischen Poeten wie Richard Hawley, den Tindersticks, Ron Sexsmith oder Ed Harcourt – zuhört. Der Song-gewordene Sonnenstrahl am Berliner Songwriterhimmel weiß, wie er den Sommer von anderen Ende der Erde zu uns in den dunklen Dezember holt. Jackson Dyer hat  seine eigene Formel gefunden und ist mehr als zufrieden damit.

Jackson Dyer ist ein australischer Singer-Songwriter und Produzent, der in Berlin lebt. In der Zeit, die er in der Hauptstadt verbracht hat, hat er schon die hiesigen wie auswärtigen Bühnen mit Hozier, Hiatus Kaiyote oder Alice Phoebe Lou geteilt, hat diverse Festival gespielt und ist schließlich kreuz und quer ausgiebigst durch Europa getourt, oft auch als Support-Act von Bands wie Mighty Oaks oder Dennis Lloyd.

Seine Laid-Back-Songs sind ein Mix aus Soul, Folk und Indie und werden oft von der Natur als starke Kraft beeinflusst – was sich in einer luftigen, fast dreidimensionalen Produktion und bildhaften Lyrics niederschlägt. Jackson Dyer wird im Februar nächsten Jahres eine EP herausbringen: Ein Mix aus Kollaborationen mit anderen Berliner Künstler*innen, dennoch immer seinen eigenen unverwechselbaren Stil im Blick. Nach “Losing Light” und “At Ease” ist “Movement” nun der dritte Vorgeschmack auf die EP.



Jackson Dyer hat “Movement” zusammen mit dem ebenfalls in Berlin lebenden australischen Künstler und Freund James Chatburn geschrieben. Der Song entstand, nachdem sie über die oft herausfordernde Natur des Songwriting-Prozesses diskutiert hatten. Dabei versuchten sie, die Gefühle der Sinnlosigkeit und des Stillstands zu überwinden, die sich bei schwierigen Produktionen einschleichen können.

Und so ist mit „Movement“ ein Lo-Synth-Pop-Song erschienen, der diesen tristen Tagen ein paar gute Feel-Good-Vibes in Form von Zuckerstreuseln überwirft; der Sound ist eine wärmende Decke, unter die wir nur zu gerne krabbeln und der Tristesse adé sagen – oder sie sogar genießen.





Für Fans von …
Leo Stannard, Mighty Oaks, Jules Ahoi


Fotocredit: Shari Annabell Marks

 

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