Tourpräsentation: ADA LEA & SUN JUNE

Veröffentlicht: Oktober 23, 2021 in The-Pick.de präsentiert
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2022 startet sanft, wenn Ada Lea & Sun June die Bühnen des Landes nacheinander betreten. Eine Tour wie ein Traum: Z/ART Agency & The Pick präsentieren Sun June 2022 live!

Immer wieder freuen wir uns, wenn wir eine neue Tour(präsentation) ankündigen dürfen – gerade in diesen noch relativ schwierigen Zeiten. Noch ein bisschen toller ist es, wenn gleich zwei tolle Künstler*innen oder Bands gemeinsam auf Tour gehen, so im Fall von Ada Lea & Sun June, die wir Euch nachfolgend genauer vorstellen möchten.

Ada Lea aus Montreal veröffentlichte im September ihr neues Album „one hand on the steering wheel the other sewing a garden” .  Die Single „can’t stop me from dying“ besticht durch subtile, musikalische Schnörkel und klangliche Feinheiten. Obwohl sich andere Songs mit einem 70er-Studio-Glanz gar zeitlos anfühlen mögen, klingt dieses Lied in seiner Verwendung von Elektronik, Soundeffekten und gepichten Vocals vollkommen modern. Zur Entstehung des Liedes erklärt sie:

“I had just come off a difficult tour and was in a kind of trashy mental state and just couldn’t shake the weird feeling. I kept imagining this character who dies multiple times throughout the course of a night whenever she makes a mistake, always restarting with a little more clarity than where she began, with the intention of doing things differently the second time around. These versions learn from past mistakes and the takeaway of ‘next time, I’ll do things differently’ is how you win the game – not using the mistakes as justifications to the mountain of shame with which we often use to torment ourselves. We’re gonna mess up, we’re gonna hurt people, nothing can stop that from happening and nothing can stop you from dying!”

Inspiriert von persönlichen Erfahrungen, Tagträumen und den neapolitanischen Romanen von Elena Ferrante, projizieren die Lyrics des Songs das Geschichtenerzählen auf eine größere Leinwand. Die Erlebnisse und Emotionen eines ganzen Jahres werden durch Levys Momentaufnahmen des Stadtlebens vermittelt. Ihre Prosa konzentriert sich auf die Umgebung des Viertels St. Denis in Montreal, während sie Erinnerungen an weitere lokale Orte wie Maneux, La Rockette und Quai des Brumes in ihren retrospektiven Träumereien wachruft und zum Leben erweckt. Sie schafft einen Ausgleich über das im Album erzählte Jahr, indem Sie ihre Songs gleichmäßig auf vier Jahreszeiten aufteilt. one hand on the steering wheel the other sewing a garden” stellt ein unvermeidbares künstlerische Wachstum dar, das mit zunehmender Lebenserfahrung einhergeht. Es ist sowohl eine Sammlung von rasanten, kathartischen Pop- & Folk- Songs als auch eine Erzählung von herzzerreißenden Geschichten aus dem Stadtleben.



Auf „Somewhere“ , ihrem abwechslungsreichten Album, erkunden Sun June mit offenen Herzen und großen Augen neue Sphären. Mit einem eher pop-orientierten Sound besteht das Album aus elf wunderschönen neuen Songs und ist dabei  – ganz bewusst – kollaborativer und vollständiger arrangiert: Laura spielt zum ersten Mal Gitarre; Bandmitglieder tauschten Instrumente und Produzent Danny Reisch half dabei, Schichten von Synthesizern und Percussions zu konkretisieren um dem Sound damit einen reichen, schwungvollen Unterton zu verleihen.

Über das gesamte Album hinweg ist Sun Junes Entwicklung hin zu einer äußerst lebendigen, fünfköpfigen Band zu spüren. Das Album entstand durch ein erkundendes Songwriting, welches die Band, die wir einst kannten, zu einer noch beeindruckenderen Version ihrer selbst führte. „Real Thing“ lässt diese Entwicklung am deutlichsten erkennen – ein unglaubliches Werk, dass alle Nuancen des Albums erfasst und in sich bündelt. „Are you the real thing?“ fragt Laura Colwell. „Honey I‘m the real thing” antwortet sie sich selbst. Die Band selbst bezeichnet ihre Platte als ihr „Prom“ -Album; eine ehrliche, aufrichtige Momentaufnahme eines Liebesrausches, der (nur) im Moment lebendig und vollkommen zu sein scheint.

„The prom idea started as a mood for us to arrange and shape the music to, which we hadn’t done before. Prom isn’t all rosy and perfect. The songs show you the crying in the bathroom, the fear of dancing, the joy of a kiss – all the highs and all the lows.“

Zwischen diesen Höhen und Tiefen erwecken Sun June ihr Album zum Leben. Laura Colwells sanfte Stimme wirkt durchweg hypnotisierend und während die Platte als eine Aufzeichnung des Verliebens gelten kann, hinterlässt sie gleichermaßen Raum für das Verwelken eben dieser Liebe. Der Eröffnungstrack „Bad With Time“ setzt diesen Ton von Beginn an. Er bleibt düster und mysteriös, traurig und leidenschaftlich während er sich gleichzeitig faszinierend entfaltet. „I didn’t mean what I said” singt Colwell. “But I wanted you to think I did.” 

Somewhere” zeigt das sanfte aber ausgeprägt Reifen des Sounds von Sun June. Eine zweite Platte voller stiller Offenbarungen über elf Songs, die vor Liebe und Sehnsucht nur so strotzen. Das Album zeichnet das Bild einer Band auf dem Höhepunkt des gemeinsamen Schaffens. Erkennbar bleibt eine deutliche Entwicklung gegenüber der Band des Debütalbums, welche es aber nach wie vor schafft, den Hörer in faszinierende Landschaften zwischen Land und Stadt, zwischen Kopf und Herz zu entführen. 



Ada Lea & Sun June „European Winter“ Tour 2022
– präsentiert von Z/ART Agency & The-Pick.de –
23.01. Köln Artheater
24.01. Hamburg Nochtwache
25.01. Berlin Kantine am Berghain
26.01. München Strom
>> Tickets kaufen!



Fotocredits: Kristina Pedersen (Ada Lea), Santi Dietche (Sun June)

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