Tourpräsentation: DYLYN

Veröffentlicht: Juni 7, 2021 in The-Pick.de präsentiert
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Die wunderbare DYLYN kommt 2022 mit ihrer aktuellen „Make It Naked“ sowie brandneuen Songs auf gleichnamige Tour – und das wird verdammt groß. Präsentiert werden die Konzerte von undercover, Deutschlandfunk Nova, SLAM & The Pick!

Eigentlich hatte die kanadische Künstlerin DYLYN für den Herbst 2021 ihre Deutschlandtour geplant. Doch auch ihr hat die Corona-Pandemie nun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum einen wurden durch die äußeren Umstände die Arbeiten an ihrem neuen Album verzögert, zum anderen ist die Lage hinsichtlich Flugreisebestimmungen und Veranstaltungsdurchführungen nach wie vor sehr dynamisch. Aus diesen Gründen haben sich Tourneeveranstalter Undercover und die Künstlerin darauf verständigt, die „Make It Naked“ -Tour in den Mai 2022 zu verlegen. Die gute Nachricht: Bis dahin wird es auf jeden Fall neue Songs zu hören geben!

“Due to COVID-19 in both Canada and Europe, I’ve sadly had to postpone my tour to 2022. I’ve been working on a new body of work: expect a brand new album, sounds, and a big show. Miss you all and sending love. See you all soon! XX“

Rock ́n ́Roll ist kein einfacher, aber ein befreiender Weg und so will ich mein Leben leben” , sagt DYLYN. Über ihren einzigartigen Karriereweg sagt die Künstlerin aus Toronto: „Die Wahrheit liegt immer im Anfang, dann weicht man von dem Weg ab, kommt wieder zurück und findet sich schließlich selbst. So entwickelt man seinen Sound auf die harte Tour.

DYLYN, die mit bürgerlichem Namen Gwendolyn Lewis heißt, war einst ein kleiner Popstar mit Top 10 Dance-Hits in den US Billboard Charts. Sie hatte schon immer eine umwerfende Stimme und eine hypnotisierende Ausstrahlung. Dazu kamen Produktionen von Cirkut (The Weeknd, Britney Spears) – alles, was man für den Pop-Erfolg braucht. Doch sie war nicht glücklich als Dubstep-Diva – und das nicht nur, weil niemandihren Künstlernamen Guinevere aussprechen konnte. Um ihrer Liebe zur Rock-Musik freien Lauf zu lassen, trennte sie sich letztendlich von den TänzerInnen auf der Bühne und heuerte einen Live-Drummer an. Denn immer, wenn sie gerade nicht mitfrüheren Teenie-Idolen auf Tour war oder morgens um 4:00 in deutschen Electro-Clubs gespielt hat, war sie Zuhause und hörte Led Zeppelin, Pink Floyd und Blondie.

Eines Tages, kurz vor einem Fotoshooting, fragte ihr Manager sie: „Wieso trägst du nicht einfach ein Bandshirt? Die trägst du sonst doch auch immer.” Seinem Rat folgend begann Gwendolyn, ihre Einflüsse nach außen zu transportieren: Black Sabbath und Queens of the Stone Age. Sie nahm ihre Gitarre wieder in die Hände, Guinevere verabschiedete sich und DYLYN war da.



Obwohl DYLYN kaum moderne Musik hört, schlägt sie nicht den Retro-Weg wie beispielsweise Greta Van Fleet ein. Sie ist eine Performerin im 21. Jahrhundert und so klingt sie auch. Vom Genre mal abgesehen, war ihr Songwriting immer der rote Faden, der sich durch ihre Musikkarriere zog. „Ein Song ist ein Song” , sagt DYLYN. „Wenn man ihn nur mit der Gitarre spielen kann und jemand ab dem zweiten Refrain mitsingt, dann hast du einen Song. Die Art, wie ich Lieder schreibe, hat sich nicht verändert, lediglich die Produktion.

DYLYN veröffentlichte ihre Debüt-EP „Sauvignon and a Kimono“ im Jahr 2018. Darauf war unter anderem auch die Single „Secret” , die die Geschichte der Trennung der Eltern aus einer autobiographischen Sicht erzählt. Der Song mauserte sich zu einem Fan-Favourite in der globalen Gacha-Community (Anime Online Game) und sammelte mittlerweile über 100 Millionen Streams. Gwen sagt dazu: „Als viele Jugendliche anfingen, mir deswegen zu schreiben, realisierte ich, dass sie dunkle Musik mögen. Es scheint als wäre das Spiel eine Art Flucht aus der Realität. Manchmal ist es hart, den Song live zu spielen, weil ich dabei meine meine alten Erinnerungen hochkommen, aber mich der Wahrheit zu stellen ist mir mittlerweile sehr wichtig.

Die Debüt-EP erweist sich jetzt im Nachhinein als Übergangsphase von ihrer alten Musik hin zu DYLYN. Das neue Material nahm Gestalt an, als Gwen den in Los Angeles lebenden, doch aus Toronto stammenden Produzenten Colin Munroe (Kendrick Lamar, Lights) kennenlernteund er sie darin bestärkte, den von ihr gewünschten Rock ́n ́Roll-Weg einzuschlagen. Sie sagt: „Danach hatte ich mehr Selbstbewusstsein und war mir sicher, dass ich mein eigenes Ding durchziehen möchte.” Ein weiterer Kollaborateur auf DYLYNs Weg war Ryan Guldemond von den kanadischen Hitmaschinen Mother Mother. Bei der ersten Zusammenarbeit entstand ironischerweise der Song „FindMyself” und Gwen sagte: „Das ist endlich die Musik, die ich immer schreiben wollte. Mein 18-jähriges Ich ist wieder da. Ich war seit langem nicht mehr so aufgeregt.

„Jeder sagt: ‚Sei einfach du selbst!‘, doch das ist gar nicht so einfach! Viele Artists suchen ständig nach Bestätigung bzw. wollen es allen recht machen und damit hatte ich für eine lange Zeit meine Probleme. Jetzt geht es zum ersten Mal mehr um die Kunst und weniger darum, was andere Menschen denken.”

Die Songs, die aus den Sessions mit Munroe und Guldemond entstanden sind, erblicken nun im Laufe des Jahres das Licht der Öffentlichkeit und wurden 2021 als EP „Make It Naked“ veröffentlicht. Die erste Single „Something to Lose” erschien im April 2020 und handelt von einer Romanze, die sich zu einer so innigen und vertrauten Beziehung entwickelte, dass sie riesen Angst hatte, diese zu verlieren. Die zweite Single „Call Me What You Want” war der erste knackige Riff-Rocker, der viel wilde Energie transportiert. Jeder neue Song klingt noch beeindruckender als der letzte und weil DYLYN nun ihren eigenen Sound gefunden hat kann sie ihr ganzes Talent entfesseln.

DYLYN „Make It Naked“ Tour 2022:
– präsentiert von undercover, Deutschlandfunk Nova, SLAM & The Pick –
09.05. AT-Wien Chelsea
11.05. Stuttgart Im Wizemann
12.05. Kehl Das Kulturhaus
14.05. Leipzig Neues Schauspiel
15.05. Berlin Kantine am Berghain
16.05. Hamburg Hebebühne
17.05. Köln Blue Shell
>> Tickets kaufen!

Bereits gekaufte Tickets behalten für die Ersatztermine ihre Gültigkeit.


Fotocredit: Zak Nuttall

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