Musiktipp: CAROLESDAUGHTER

Veröffentlicht: April 21, 2021 in Musik
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Exzentrik sorgt oft dafür, dass man gesehen wird – ob man geliebt oder gehasst wird, entscheidet sich relativ schnell, meistens polarisieren diese Künstler*innen sehr. Wir haben carolesdaughter für uns entdeckt und stellen siee Euch vor – voller Liebe. Ein Musiktipp!

Als Thea Taylor geboren und im südkalifornischen Oceanside aufgewachsen, macht die Singer-Songwriterin und Multiinstrumentalistin carolesdaughter mit ihrer ersten Single „Violent“ gerade auf der ganzen Welt von sich reden – und jetzt gibt es unmitelbar Nachschub. Auf den ersten Blick mag sie vielleicht etwas abgedreht wirken, aber spätestens seit Billie Eilish wissen wir ja, dass genau diese exzentrischen Figuren die spannendsten sind.

Am 16. April veröffentlichte carolesdaughter einen neuen Track und das offizielle Video zu „Trailer Trash“ . Diese Veröffentlichung stammt aus ihrer Debüt-EP, die Mitte 2021 erscheinen wird. Ihr Sound verschmilzt weiterhin Alt-Pop-Hymnen mit Lo-Fi-Glitch, Schlafzimmer-Akustik und Gossen-Goth-Glamour.

The Story Behind: Ein Märchenheldin mit Gesichtspiercings und DIY-Spikes an den Schuhen, ist Thea eigentlich das jüngste von zehn Kindern einer Mormonenfamilie. Das Ende einer toxischen Beziehung war der Antrieb für sie, ihre Vocals über einen düsteren Beat aus 808s und knarrenden Akustikgitarren auf ihrem iPhone aufzunehmen und den Song kurzerhand selbst auf SoundCloud hochzuladen, wo er innerhalb weniger Wochen mehr als 1,3 Millionen mal angehört wurde.



carolesdaughter hat die Turbulenzen ihres Lebens in beruhigende Alternative-Pop-Hymnen zwischen Lo-Fi-Glitch-Klängen und Gutter-Goth-Eleganz übersetzt. Nach dem Thea ihre Musik selbst geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht hat, schaffte sie es mit genau dieser Mischung innerhalb kürzester Zeit, eine stetig wachsende und treue Fanbase um sich zu scharen.

Thea sieht sich selbst als Außenseiterin, die schon in jungen Jahren traumatischen Erlebnissen ausgesetzt war, aber mit Hilfe der Musik und ihrer Authentizität neues Selbstbewusstsein erlangte. Der Name carolesdaughter ist dabei eine Hommage an Theas Mutter. Denn so unterschiedlich die beiden auch sind, so dankbar ist Thea für die Liebe und die Unterstützung, die sie und ihre neun Geschwister in den letzten Jahren erfahren durften.

Nach dem sie von mehreren Schulen flog, mit Suchterkrankungen zu kämpfen und einige Klinikaufenthalte hinter sich hatte, war es ein Tattoo des Bandlogos von Black Flag, welches carolesdaughter eine vollkommen neue Welt aus Punk, Hardcore und Goth eröffnete. In ihrem Sound spiegelt sich genau dieser vielfältige Musikgeschmack wider – von ELO über The Doors und Ricoy Nasty bis hin zu Crystal Castles und Lil Peep.


Fotocredit: Sony Music Germany

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