VIDEOPREMIERE: „i yearn for agony“ – KARIN ANN

Veröffentlicht: November 26, 2020 in Musik
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Ein neues PopPhänomen, der nächste ShootingStar: Karin Ann veröffentlicht „i yearn for agony“ mit einem starken Musikvideo, das besonders für Horror-Fans ein Hit ist. Die exklusive Deutschlandpremiere des Videos gibt es jetzt vorab bei uns!

Bereits mit „3AM“ hat die 18-jährige tschecho-slowakin gezeigt, was sie als neue Stimme der Generation Z kann und will. Karin Ann, eine junge slowakische Sängerin, veröffentlicht nun ihre nächste Single aus der kommenden EP, die unter der Aufsicht des erfahrenen Matt Schwartz (Yungblud, Massive Attack) und des slowakischen Produzenten Tomi Popovic entsteht. Der Song „i yearn for agony“ wird von einem Videoclip begleitet, der sich auf Horror-Themen bezieht. Die Sängerin, die kürzlich mit ihrer ersten Single bei tschechischen Radiosendern sowie in Deutschland, Polen, Ungarn und der Slowakei einen Hit landete, wirkte an Storyboard und Regie des Videos mit. Karin Ann zufolge handelt der Song von der dunkelsten Seite ihres Geistes zur Zeit der dunkelsten Perioden in ihrem Leben.

„Ich war lange Zeit in meinem Leben mit mir selbst uneins. Ich habe mich immer wieder gefragt, warum ich nicht so sein konnte, wie die Menschen mich haben wollten. Ich gab mir für alles die Schuld, ich habe auf allem herumgehackt, und das brachte mich in psychische Zustände, die man mit Qualen vergleichen kann. Und genau darum geht es in dem Lied. Wenn das Lied auch denen helfen würde, die so etwas noch nicht durchgemacht haben, zu verstehen, wie es ist, wäre ich glücklich!“

& genau das zeigt die junge Künstlerin in ihrem neuen Musikvideo: Karin Ann ist das einsame Mädchen, schüchtern und möchte einfach nicht gehasst werden und dazugehören ( „love me or hate me […] hate me or kill me […] need me or don’t“ ) – doch dann ist sie irgendwo eingesperrt (wie in einem ein Lost Place) und die Tortur steht ihr die ganze Zeit ins Gesicht geschrieben, bis sie am Ende samt Krone auf dem Thron sitzt, mit einer Schlange auf dem Schoß, die Ihr Liebe und Zuneigung gibt – doch die Qualen des Gemochtwerdens sind passé, da Karin Ann sich endlich selbst akzeptiert und liebt – die Schuldgefühle verschwinden und es wirkt, als sei sie wieder im Einklang mit sich selbst und so schließt sie Frieden mit der Tatsache, dass sie eben einfach so ist („I like to fantasize about my own dead„) – und alles geht auf Anfang. „but i yearn, yearn for agony“ .



Wieder einmal ein unglaublich intensiver Track einer jungen Künstlerin, die anders ist und auf Werte setzt – die einfach sie selbst bleibt und ihre Probleme, Gedanken und Gefühle in Songs verarbeitet; und daher easy mit Pop-Größen wie Billie Eilish, AU/RA, Lorde, Tate McRae und Alessia Cara in einer Reihe genannt werden kann: selbstsicher, stark, eigenwillig, besonders. Eine starke Frau, die wie von Kreativität besessen wirkt und ihre Kunst vollends auslebt. Tougher Art Pop von der besten Seite! 2021 wird Karin Anns Jahr, safe.

Fotocredits: Ondřej Pýcha

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