|| IM DIALOG MIT… KAFFKIEZ

Veröffentlicht: November 13, 2020 in Interviews, Musik
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KAFFKIEZ sind neu im Biz – und hauen doch schon einen nach dem anderen raus. Nach ihrer DebütSingleNie Allein“ erscheint nun mit „Himmelblau“ die zweite IndieRock-Nummer. Wir haben den Newcomern ein paar Fragen gestellt – lest hier unseren Dialog mit KAFFKIEZ!

Im Juli diesen Jahres machten KAFFKIEZ das erste mal Lärm in der deutschen Musikszene. Und was für einen: Mit ihrer allerersten deutschen Single „Nie Allein“ ging die Reise aus dem süddeutschen „Kaff“ Rosenheim raus in die Playlisten der großstädtischen Kieze und noch viel wichtiger in die Gehörgänge vieler Indie-Fans.

Fast eine halbe Million Spotify-Streams, einen Booking-Vertrag bei All Artists Agency (ua. Jimmy Eat World, Giant Rooks, Clueso, Joris) und einer Menge RadioPlays (SWR3, Bayern 3, egoFM, Radio Fritz etc.) später melden sich KAFFKIEZ mit dem nächsten Track zu Wort: „Himmelblau“ zeigt einmal mehr die stärken der smarten 5 Jungs: fiebriger Indie-Rock und mitreißend handgemachte Texte. Unpoliert und direkt, getragen von der aussagekräftigen Reibeisenstimme von Frontmann Johannes Eisner.


IM DIALOG MIT… KAFFKIEZ

° KAFFKIEZ ist ja irgendwie ein ziemlich gegensätzlicher Name – wie kamt Ihr auf die Idee?
Wir haben lange überlegt und viele Bandabstimmungen gehabt. Neben vielen anderen Vorschlägen ist uns dann KAFFKIEZ eingefallen. Der Name war für uns einfach eine schöne Möglichkeit zu zeigen, wo wir herkommen und gleichzeitig auch zu präsentieren, für was wir stehen: für absolut Kiez und Großstadt tauglichen Indie-Sound.

° Schön finde ich ja, dass augenscheinliche Gegensätze bei Euch ja schon im Namen zusammenfinden. Kein Diss gegen Kaff, kein Diss gegen Kiez. Wir mögen auch beides! Aber mal ehrlich: Für welchen Kiez (oder: für welche Großstadt) würdet Ihr Euer Rosenheim verlassen?
Hahaha puuuh… für immer? Für immer wohl nie. Wir mögen es hier alle sehr gerne. Auch wenn wir sicherlich gerne mal ein paar Jahre in eine Berliner, Kölner oder Hamburger Kiez- Szene schnuppern würden, glaube ich würde es uns auf lange Sicht wieder hier her ziehen. Dafür sitzt die Dorfjugend dann doch zu tief.

° Wäre KAFFKIEZ ein Cocktail, wie würde das Rezept lauten?
2cl Whisky für die Kratzstimme
0,3l Weißbier
0,3l Kiez-Cola
und ’n Schuss Rum für die Tanzlaune

° & welcher Pizzabelag würde KAFFKIEZ am ehesten beschreiben?
Veganer Speck- ordentlich Bums im Geschmack und trotzdem kieztauglich.

° Corona ist für Musiker*innen gerade absolut hart – Ihr habt einfach mal Eure Debüt-Single veröffentlicht. Respekt. Was wäre Euer Traum für KAFFKIEZ 2021?
Konzerte! Einfach nur Konzerte. Endlich vor all den Menschen stehen zu können, die uns so hart supporten die letzten Monate und all das an Musik und Energie rauszulassen, was sich die letzten Monate angestaut hat.

° Was darf man von KAFFKIEZ ansonsten musikalisch demnächst erwarten – gibts schon was zu einer EP oder einem Album zu vermelden?
Nun erstmal „Himmelblau“ genießen! Dann wird es sicher noch die ein oder andere Single auf die Kiezhüften geben und eine EP voraussichtlich gegen Sommer nächsten Jahres.

° Genau, jetzt gibts erstmal Euren Song „Himmelblau“ mit einem Summer-Vibes-Video. So schön! Was hat den Sommer für Euch ausgemacht und was bedeutet himmelblau für Euch?
Unser Sommer war wohl nicht nur durch das Corona-Loch geprägt, sondern gerade auch dadurch, dass soooo unglaublich viel passiert ist. Unendlich herzlicher Support für unsere erste Single „Nie Allein“ , viele viele Streams, die ersten Verträge, Studio-Sessions in Berlin und der erste offizielle KAFFKIEZ-Gig in einem ausverkauften Backstage in München- für uns ein Musik-Sommer-Märchen. Und genau das soll „Himmelblau“ aufgreifen: ein großes dickes Danke an die Crew, die das alles durch Support, Streaming und viele viele liebe Nachrichten möglich und lohnenswert gemacht hat. Der Song verpackt dieses Crew-Feeling mit einer „Arm in Arm morgens Richtung Sonnenaufgang“ -Geschichte. Das Video, das wir bewusst mit Fans gedreht haben, bringt das auch zum Ausdruck.

° Gerade jetzt ist es ja wichtig, dass die Leute noch mehr Musik hören und Acts supporten. Was läuft bei Euch gerade so rauf und runter?
Puh vieles! Ganz besonders die neue Bring Me The Horizon EP, aber auch Leoniden, Giant Rooks oder Bruckner. Hauptsache es ist nicht still! 🙂


Himmelblau“ erzählt die Geschichte von KAFFKIEZ weiter. Langsam wird klar, warum diese Band auch in den sozialen Netzwerken in den letzten Monaten immer mehr Anhänger gewinnt: Diese Songs laden ein, sich gemeinsam im Arm zu liegen, Nostalgie und Übermut in einem Cocktail zu vermischen und alles rauszuschreien. Gerade weil das alles in diesem Jahr 2020 unmöglich ist, dienen diese eingängigen Songs als Klebstoff zwischen der Band und der immer größer werdenden Fan-Gemeinde. Man darf sich jetzt schon darauf freuen, was passiert, wenn die Bühnen wieder frei und KAFFKIEZ diese Songs dann auch dort aufs Parkett legen können.



Fotocredit: KAFFKIEZ

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