Musiktipp: SCHATZI

Veröffentlicht: Oktober 14, 2020 in Musik
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Schatzi sind vielleicht die Band der Stunde. Nach den Singles „Glock“ und „Rita“ veröffentlichen die Jungs nächste Woche ihre DebütEP – jetzt gibt es noch einen neuen VorabTrack samt Musikvideo von Schatzi. Unser Musiktipp!

Mit „Vroom“ präsentiert Schatzi heute die dritte Single aus ihrer kommenden Debüt-EP „Animalia Parc“ , die am 23. Oktober erscheint. Auf „Animalia Parc“ zelebrieren Schatzi mit maximalem Gestaltungswillen ein hochästhetisiertes Rebirth of the Cool der verführerischen Art. Was Julian, Jeremias und Yannic machen, ist ganz und gar einzigartig und hochmysteriös. Mit Nonchalance und Pop-Gespür zeigen sie, wie die nächste Pop-Revolution klingen könnte.

Die Verwurzlung der Gruppe Schatzi im Rap wird deutlicher als zuvor, Julian klingt ein bisschen wie Falco 2.0 auf Codein. Die Achtziger sind als Imaginationsfläche präsent, aber Schatzi klingen so here and now, wie man nur klingen kann. Morbider Charme, mit minimalem Energieaufwand vorgetragen, die Frisur muss sitzen. Ihnen gehört die Nacht, nicht der Tag. Am Tag gehen die Leute arbeiten, einkaufen und treiben Sport, nichts davon interessiert die Gruppe Schatzi. Es geht um Kontrollverlust, Mysterien, Wachträume. Um den Reiz des Unbekannten und darum, dass man nie herausfinden wird, was auf der anderen Seite der Nacht ist – wenn man sich ihr nicht überantwortet und mit Haut und Haaren ausliefert. Schatzi-Mastermind Jeremias Koch sagt über den neuen Track:

„‚Vroom‘ verhandelt melancholische Sehnsuchtsgefühle und stetige Rastlosigkeit. Verbunden mit der Angst, seinen eigenen Erwartungen nicht standhalten zu können und der großen Frage nach dem Danach.



Schatzi toppen sich gefühlt mit jedem Song selbst und haben immer ein doch so einfaches Rezept, was aber irgendwie jedes Mal aufs Neue flasht: Ein Stückchen Melancholie, ’n bisschen wildes Rumknutschen von E-Bass und Synthies, düstere Sehnsucht und Echos, immer etwas kühl und völlig romantisch, ohne auch nur ansatzweise kitschig zu wirken. Hört, hört: Die Pop-Revolution klingt umwerfend – und ein bisschen Rap untermauert die Genre-Freiheit!

(c) SCHATZI™

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