Tickets gewinnen: MINE @ Juicy Beats Park Session

Veröffentlicht: Juli 29, 2020 in Musik, Verlosungen
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Die Festivalsaison wäre gerade in vollem Gange – doch Corona hat einen Strich durch die Rechnung gemacht. VeranstalterInnen waren nächtelang wach, um tolle Konzepte auf die Beine zu stellen: Die Juicy Beats Park Sessions sind eine mega Geschichte und wir freuen uns, Euch 1×2 Gästelistenplätze für Mine schenken zu dürfen!

Zu Beginn ein paar Worte über die Juicy Beats Park Sessions, direkt aus erster Quelle: Ein Sommer ohne Juicy Beats ist undenkbar? Finden wir auch. Daher haben wir in den letzten Monaten mit aller Energie daran gearbeitet den Sommer zu retten. In enger Zusammenarbeit mit den Behörden und der Stadt Dortmund sowie den Dortmunder Kulturinstitutionen haben wir für Euch zwei Monate Programm im Westfalenpark zusammengestellt: Die Juicy Beats Park Sessions feierten am 4. Juli 2020 Premiere. Im Herzen des Juicy Beats Festivals, auf der Festwiese, wo sich sonst unsere Mainstage befindet, wird für den gesamten Zeitraum der Juicy Beats Park Sessions eine Bühne stehen und 350 Stühle und mit Konzerten, über DJ-Sets bis hin zu einem Kinderprogramm und anderen Überraschungen auf Euch warten. Von Indie über Rap und House bis hin zu Jazz und Klassik erwarten Euch im Juli und August alles, was Euren Festivalsommer sonst ausgemacht hätte. Mit dabei sind unter anderem das FZW, Kittball, Oma Doris, Domicil, Bring Your Own Beats, TUK TUK, Dortmund.Macht.Lauter., Silent Sinners und die Märchenbühne. So vielfältig wie sonst – nur mit Mindestabstand. 

& jetzt geht es um eine fabelhafte Künstlerin, die dort auftreten wird: Dass deutsche Popmusik in 90 Prozent der Fälle schnarchlangweilig ist und allzu gerne den einfachen Weg geht, dürfte ein hinreichend bekannter Umstand sein. Dass Mine es besser weiß und kann, ebenfalls. Die 33-Jährige hat das mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum aus dem Jahr 2014 und dem Nachfolger »Das Ziel ist im Weg« zwei Jahre später alleine, aber immer wieder auch gemeinsam an der Seite von Künstlern wie den Orsons auf Songs und Bühnen eindrucksvoll bewiesen. Vielleicht, weil Musik in ihrem Leben schon immer da war: Bei Gesangswettbewerben, im Musikunterricht oder dem anschließenden Studium in Mainz und Mannheim. So klassisch und konform sich dieser Werdegang auf dem Papier liest, so abseits von allem anderen ist das, was Mine in ihren Songs produziert, schreibt und macht. Ihre Lieder klingen so anders, nischig und mutig, gerade richtig leise und dann wieder laut, wie wenig anderes. Nur verständlich, dass es dafür 2016 den Preis für Popkultur in der Kategorie »Lieblingssolokünstlerin« gab.

Anfang 2017 schaute Mine sich gemeinsam mit Fatoni auf »Alles Liebe Nachträglich« dann in der Retrospektive das vielschichtige Phänomen zwischenmenschlicher Beziehungen an und erntete dafür durch die Bank Fürsprechungen von Fachpresse und Feuilleton – am Ende des gleichen Jahres erfüllte sie sich mit einer 32.000-Euro-Crowdfunding-Kampagne und Gästen wie Friedrich Lichtenstein, Grossstadtgeflüster, Bartek (Die Orsons), Fatoni, Edgar Wasser, Tristan Brusch, Textor (Kinderzimmer Productions), Haller, Ecke Prenz und dem Berliner Kneipenchor in Eigenregie bereits zum zweiten Mal den Traum vom selbst arrangierten Herzensprojekt namens Orchester-Konzert.

Aber neben all diesen Projekten und Privatem bleibt kaum Zeit fürs Schreiben – und als Mine Anfang 2018 Soloalbum Nummer 3 angehen will, muss es auf einmal ganz schnell gehen. »Der Schreibprozess war dieses Mal sehr kompakt«, erinnert sich Mine. »Ich hatte am Anfang total Angst davor, dass die Songs sich zu sehr ähneln, wenn ich sie innerhalb von kürzester Zeit schreibe.« Aber: Das Gegenteil ist der Fall. Rasch, viel rascher als sonst, stehen da gut zwei Handvoll ganz unterschiedliche Songskizzen, die es wert sind, dass man ihnen nachspürt – textlich und musikalisch, aber vor allem auch klanglich. Immer neu, immer anders. Nicht umsonst liebt und sammelt Mine exotische Instrumente und nennt Autoharp, Phillicorda und Omnicord ihr Eigen.


Mine @ Juicy Beats Park Sessions 2020:
veranstaltet vom alten Weinkeller
04.08. Dortmund Westfalenpark
>> Tickets kaufen!


Mine durchdringt ihre Kunst bis ins kleinste Detail. Und während Kollegen sich ihre musikalischen Untermalungen gerne von Studiomusikern auf den Leib schneidern lassen, übernimmt sie das mittlerweile so gut es geht selbst und nimmt von Album zu Album mehr und mehr auch die Rolle der Produzentin ein. »Die Produktion ist für mich ein unglaublich wichtiger Teil des Songwriting. Aber es hört für mich nicht auf, wenn ich eine Melodie, Akkorde und Text gefunden habe. Im Gegenteil: Die Auswahl der Sounds spielt eine genauso große Rolle – und das möchte ich, so gut es geht selber bestimmen. Denn mittlerweile weiß ich sehr genau, was ich brauche, um das zu bekommen, was ich höre.«

Wenn man »Klebstoff« zum ersten Mal hört, dann könnte man meinen, dass es poppiger, vielleicht auch zugänglicher als die beiden Vorgänger geraten ist. Professioneller trifft es wohl am besten. Das Album hat mit »90 Grad« und »Einfach so« gute Pop-Songs, bei denen man gleich weiß, worum es geht und die trotzdem nicht im belanglosen Grundrauschen des musikalischen Zeitgeists untergehen. Aber dann gibt es eben auch Songs wie »Nichts« oder »Schwer bekömmlich«, die etwas von einem wollen, auf die man sich einlassen muss.

»Ich finde den Mix aus diesen beiden Extremen perfekt. Ein gutes Album ist für mich eines, das mich über längere Zeit begleitet, aber trotzdem auch direkt abholt. Dann kann es nämlich passieren, dass einen zu Beginn ein paar Lieder begeistern, während andere in den Hintergrund geraten und dadurch Zeit bekommen – aber nach dem man das Album ein paar Mal gehört hat, dreht sich das und man kann gar nicht verstehen, dass es vorher mal anders war.«

Das Album trägt den Titel »Klebstoff« nicht ohne Grund. Für Mine ist das Wort ein phonetisches Meisterwerk:

»Ich bin ja ein großer Fan der deutschen Sprache und mag gerne, dass sie so kryptisch in den Betonungen ist. ›Klebstoff‹ klingt hart, aber gleichzeitig trotzdem weich und passt genau zu seiner Bedeutung. Ich finde das Bild interessant, dass jeder von uns mit Klebstoff umhüllt durch das Leben geht und alle Dinge, mit denen man in Kontakt kommt – positiv oder negativ – an einem kleben bleiben. Auch, wenn man das gar nicht will. Auch, wenn man schon längst woanders ist.«

Genau von diesen Dingen, erzählen die Songs auf dem Album. In den 11 Stücken und gut 40 Minuten Spielzeit ist man ganz nah dran an Mine. An ihren Gesprächen mit sich selbst und anderen, aber auch dem Ergründen und Überdenken, dem Gucken und Schauen, dem Drehen und dem Wenden der Dinge, die man nach und nach mit sich trägt, so schön oder schlimm sie auch sein mögen.

»So traurig das Album oft ist, so tief es manchen Stellen auch geht – ich fühle mich wohl mit der Platte.«

Mine @ Juicy Beats Park Sessions 2020:
veranstaltet vom alten Weinkeller
04.08. Dortmund Westfalenpark
>> Tickets kaufen!

VERLOSUNG
Gewinnt 1× 2 Gästelistenplätze – für Mine @ Juicy Beats Park Sessions!
Mailt uns einfach bis zum spätestens 02.08.2020, 23:59 Uhr unter dem Betreff “Mine + Juicy Beats Park Sessions“ an win(at)the-pick.de und gebt bitte unbedingt Euren vollständigen Namen an, sodass wir ihn mit dem Vermerk +1 auf der Gästeliste notieren können. Wichtig: Ihr müsst Euch an die Corona-Hygiene-Konzept (hier nachzulesen!) vor Ort halten und dieses Kontaktformular vorher ausfüllen und mitbringen!!! Unvollständige Mails und Mehrfacheinsendungen können wir leider nicht berücksichtigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Fotocredits: Juicy Beats

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