Musiktipp: SARAH WALK

Veröffentlicht: Mai 25, 2020 in Musik
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Sarah Walk ist eine grandiose Musikerin mit Queer Identity am Pop-Himmel: Mit „what do i want?“ erscheint nun ein Vorbote auf ihr neues Album “Another Me” , das im Sommer erscheint. Unser Musiktipp der Woche!

Sarah Walk – amerikanische Songwriterin und Alumni des renommierten Berklee College (ua. St. Vincent & Melissa Etheridge) hält mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg, stellt sich offen gegen das Patriachat und wirft einen kalten Blick auf die institutionalisierte Männerdomäne. „I wanted to make a point early on with this record that there is a lot that women feel and experience outside of what exists in their romantic relationships!” , fasst Sarah Walk ihr Zweitwerk zusammen. Das hört auf den Namen “Another Me” und erscheint am 28.08. via One Little Indian Records. Das von Leo Abrahams (Regina Spektor, Belle and Sebastian ua.) produzierte Album, handelt von Herausforderungen mit denen Frauen im Alltag konfrontiert sind. Thematiken die sich auf ihre Songs auswirken – many of which deal with burdens that I’ve carried or felt responsible for, which I believe has a lot to do with being a woman and being queer” .



Mit dem Album wagt sich Sarah Walk auch musikalisch auf neues Terrain. Die erste Single „what do i want?“ entfernt sich von den für sie stilistischen organischen Piano-Arrangements, welche noch ihr Debüt geprägt haben und präsentiert sie in einem sensiblen Pop-Konstrukt aus schillernden Synths sowie erhabener Popmelodika vor detailreichen Percussion-Arrangements. Angstzustände, Prokrastination und die Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen prägen den Track. Sometimes it’s easier to be so overwhelmed by what to do that you don’t do anything until someone else makes a decision for you , erklärt Sarah Walk. Eine These die wohl viele so unterschreiben können.  Ihr persönlich half der Schreibprozess dabei, nicht in alte Angstmuster zurückzufallen. Dabei war „what do i want?“ einer der ersten Tracks, zu denen Sarah Walk schon Demos auf dem Piano besaß, als es an die Aufnahmen ging. Und bei dem sie wusste, dass er stilistisch nicht zum Rest des Albums passen würde. Auch der Grund, warum beim Recording letztendlich die Keys geändert, die Bassline durch Synths eingespielt und der Rest des Tracks um dieses neue Konstrukt herum arrangiert wurde. Die Songs auf „Another Me“ sind eine selbstreflektive Reise durch eine Zeit voller persönlicher Umbrüche. Marginalisierung, Überleben, Tod, Frauenfeindlichkeit und Verletzlichkeit, die auf der Suche nach sich selbst helfen, prägen und stärken.

“The songs on my first album were a means to survive the immediate, and my songs on this album have been a journey in learning how to take up space and thrive in the long term. This is an album about being marginalised, being a woman, learning how to set boundaries without apology and be confident without feeling guilty for it. Learning how to love wholly without expectation.”

Fotocredit: Daniel Smith Coleman

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