Lukas Graham gaben sich im Rahmen ihrer Welt-Tournee auch in zwei deutschen Städten die Ehre, darunter in der längst ausverkauften Live Music Hall in Köln: Am 6. April waren wir vor Ort und sind wie jedes Mal begeistert von einer unbeschreiblichen Band, die definitiv zu unseren absoluten Live-Highlights zählt!

Lukas Graham trägt sein Herz auf der Zunge. Der dänische Singer/Songwriter wurde vor dreißig Jahren in der Kopenhagener Hippiekommune Christiana geboren, in der es nie viel Geld, aber immer jede Menge Kreativität und Freundschaft gab. Dieses progressive Umfeld trägt bis heute dazu bei, dass er die Welt mit einem besonderen Blick betrachtet. Seine Musik ist eine Hommage an das Leben. Mit seiner beispiellosen Offenheit und der unverkennbaren Stimme erzählt er Geschichten von Liebe, Verlust, Hoffnung und Schmerz. Musik für Herz und Hirn, irgendwo zwischen Pop, Soul und Funk.

Hits, Hits, Hits – mittlerweile haben Lukas Graham einige davon, ein Triple reicht lange nicht mehr aus! Und trotz der Erfolge weiß die Band noch immer, wo sie herkommt – und diesen bodenständigen Vibe spürt man ab Ton Eins: „I made it, I still don’t know how/ Not a damn thing changed/ Got my team from day one, there’s not one I could replace/ Staying true to the way I grew up, how we were raised/ My boys, they go in and go out“ singt Frontmann Lukas Forchhammer ganz straight in der Ecke stehend und natürlich im Einklang mit seiner Band und den Rusty Trombones. Wow, was ein Opener! Damit nicht genug, geht es in Richtung Hits weiter: „Take The World By Storm“ , „Strip No More“ , „Mama Said“ , „Drunk In The Morning“ oder „You’re Not There“ . Familie ist das zentrale Wort des Abends – ob die Band als Familie, Lukas‘ eigene Familie (er ist seit 2 Jahren Vater einer Tochter, die mit seiner Freundin im Hotelzimmer auf ihn wartet!), seine Freunde in der Heimat oder seine Eltern, allen voran sein 2013 verstorbener Vater, für den er viele Lieder schrieb – dem er viele Momente widmet. Auch seine wundervolle Tochter bekommt mit dem aktuellen Radio-Hit „Love Someone“ ihren ganz eigenen Augenblick, bei dem die Fans ihn tatkräftig unterstützen und völlig laut mitsingen. Gänsehaut. Tränen. Liebe.

Neben der Musik gibt es auch immer wieder Einblicke in das Leben des Sängers, beispielsweise durch ein wunderschönes Dankeschön an seine Freundin: „If it wasn’t for my very, very, very cool girlfriend who tours around and is working right now from a hotel room in Cologne while our daughter is sleeping – if it wasn’t for this amazing woman, I wouldn’t be able to have this amazing little daughter who says to me if she knows I’m gonig to a show ‚Daddy, not go work today! Daddy, no sing song!‘ But everybody has to work, right?“ Neben der Familie betont Lukas Graham immer wieder, wie schön es ist, endlich wieder in Deutschland zu sein, wo damals alles anfing – Dänemark und Deutschland seien die einzigen Länder gewesen, in denen sie vor Publikum spielen konnten, bevor der internationale Erfolg einsetzte: „We’ve played in so many countries now and it always feels so fucking great to come back here!“ , schwärmt der Däne unter tosendem Applaus und denkt laut an die alten Zeiten zurück, als sie es sich noch nicht leisten konnten, richtig zu touren. „This really felt like 2013/2014. Thank you very much! It was like going back in time. […] This gig was fucking awesome!“ , lacht er sehr glücklich, intensiv und herzlich – hörbar dankbar. Die Zugabe ist für die Konzertbesucher ein absolutes Highlight und auch Lukas Graham erinnern sich sehr an die Geschichte, haben sie „7 Years“ doch zum ersten Mal vor sechs Jahren in Deutschland (München) gespielt.

Insgesamt liefert die Granaten-Band eine einzigartige Stimmung: Allen voran wirbeln, springen und grinsen Lukas und Bassist Mr. Magnum wie verrückt über die Bühne, dabei begleitet von den Rusty Trombones an den Trompeten, Keyboarder, Schlagzeuger LoveStick und Gitarrist – von einem Klaps auf den Po über eine Umarmung gibt im Ausleben dieser Energie einfach alles, bis es irgendwann so heiß wird, dass erst Lukas und dann Magnum sich die Shirts vom Leib reißen und noch mehr Dynamik über die Bühne und in die Live Music Hall tragen. Mehr Vibes kann ein Live-Konzert nicht haben! Wer Lukas Graham einmal live erlebt hat, wird immer wieder mit Erwartungen zu einem Gig gehen – und diese Erwartungen werden immer wieder aufs Neue übertroffen, weil man sich zu Hause fühlt und die sympathische Energie der Jungs zu 1000% ansteckend ist. Vibes all around – Lukas Graham muss man live erleben!

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Fotocredits – bitte immer angeben: The Pick (C. Söhnchen)

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