|| EXKLUSIVE VIDEOPREMIERE: „machine“ – MARIEMARIE (Electro-Pop)

Veröffentlicht: Juli 13, 2018 in Musik
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Die Musik von MarieMarie regnet förmlich auf ihre Hörer nieder, Ton für Ton – wie Regentropfen für Regentropfen. Keiner gleicht dem anderen. Doch zusammen bilden sie eine unverkennbare Einheit. Der Song „machine“ erscheint nun im Sommer Edit – in einer exklusiven Videopremiere bei The Pick!

Natürliche Stimmen und analoge Instrumente, die klanglich beinahe bis zur Unkenntlichkeit manipuliert werden, verschmelzen auf ihrem neuen Album mit elektronischen Beats. Was bleibt, ist ein echter Aufschrei, ein echtes Leiden. Etwa wenn eine klang-modulierte Gitarre in den Sirenengesang von MarieMarie regelrecht hinein röchelt, schreit, weint. Oder wenn ein sich geradezu aufbäumender Rhythmus in die stoische Repetition einer Klavierfigur hineinwirkt, als wolle er die erlöschende Liebe wiederbeleben. Mit einem Text, der bildhaft das Ende einer Liebe und ihr schmerzendes Nachbeben in Szene setzt, während der vermeintlich wiederbelebende Rhythmus immer mehr der Trommelbegleitung einer Hinrichtung gleicht. MarieMarie ist einzigartig und hat ganz eigene Vibes: Eine facettenreiche, fast schizophrene Klanggeschichte zwischen Down-Beat Pop, R&B, Elektro und Kunstmusik.

Ich liebe es, Songs in ihren verschiedenen Facetten auszuloten!“ antwortet MarieMarie auf die Frage, warum sie nach zwei großartigen Versionen des Songs „machine“ auf ihrem kürzlich erschienen Album „O“ nun einen catchy Summer Edit eben jenes Songs herausbringt. Für die Produktion tat sie sich dazu mit zwei Freunden und Langzeit-Kollaborateuren Tian Karl aus London und Maximilian Spindler aus München zusammen. Entstanden ist wirklich ein sommerlicher Beat, der den Hörer nur so mit Summer Positivity einkreisen wird für Fans von Florence + the Machine in sanften und stimmigen Balkan Beats, zu denen man perfekt tanzen kann!

Ich habe den Song in LA geschrieben als ich dort an meinem Album „O“ arbeitete. Das war für mich eine großartige, inspirierende Zeit. Wir haben vor allem unter freiem Himmel gearbeitet, saßen jeden Tag bis spät nachts draußen, waren kreativ, haben an guten Beats geschraubt, neue Songs geschrieben, ziemlich viele Joints geraucht, manchmal gedacht, wir hätten die Welthitformel geknackt, um am nächsten Morgen festzustellen, dass das nicht so ist. „Machine“ ist einer der Songs, die dabei entstanden. Das Album habe ich dann nach einer ziemlich schmerzhaften Trennung produziert. Deshalb habe ich die melancholischen Aspekte des Songs damals stark gefühlt. Nun bin ich in einer neuen Beziehung, mein Album ist veröffentlicht, wir gehen im Herbst auf Tour, ich habe mich als Regisseurin meiner Videos sehr weiterentwickelt und es passiert also viel Gutes um mich herum, dass ich einfach Lust hatte, die sommerliche Stimmung, in der ich den Song geschrieben hatte, auch hörbar zu machen. Außerdem ist der Song ein toller Mutmacher mit liebevoller Leck-mich-am-A*-Attitüde. Es fühlt sich gut an, nachdem man viel Mist erlebt und sich wieder aufgerappelt hat zu sagen: ‚Ja, dann bin ich eben ein Idiot in deinen Augen. Ich bin nicht so wie Du mich gerne hättest und das ist total ok für mich!‘“

Fotocredits: Philipp Haas

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