|| LET THE MUSIC SPEAK FOR ITSELF #2: Künstler, die sich Euch ans Herz legen!

Veröffentlicht: Juni 4, 2018 in Musik
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Mal eben schnell einen Song hören. Gut finden. Repeat drücken. Mit Freunden teilen. Nach Monaten wieder entdecken und die alten Gefühle aufleben lassen. Die Schnelllebigkeit und das Streamen machen es schwierig und einfach zugleich, Musik zu entdecken – und einzelnen Liedern, Alben und Künstlern ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken. Wir stellen Euch ab jetzt unregelmäßig und Genre unabhängig neue Bands, Musiker, Songs vor!

Schon immer wollten wir mit The Pick vor allem eines: Gute Dinge verbreiten, die die Welt schon kennt – und vor allem aber, unglaublich tolle Musik verbreiten, die die Welt noch nicht kennt, weil die Mainstream-Radiosender sich weigern, das Internet es einfach noch nicht wollte oder aber weil die Blogs und Medien sich oftmals gleichermaßen auf Band XY fokussieren, während Band YZ vielleicht den viel besseren Track hat. Der simple Grund, weshalb The Pick immer wachsen möchte, liegt auf der Hand: Wir möchten eine größere Plattform sein, die fantastische Musik(er) verbreitet, was das Zeug hält.

Natürlich heißt es nicht immer, dass „bekannt“ = schlecht ist; jedoch ist es irgendwann nervig, wenn man eine(n) KünstlerIn schon lange feiert und diese(r) plötzlich auf allen Kanälen läuft und man diesen einen Song nur noch hört – und dann erzählen Dir Freunde plötzlich „Ey, kennst Du eigentlich schon Song XY?“ und Du denkst Dir nur still und leise „Ja, die Band habe ich Dir bereits vor Monaten gezeigt – doch erst dank der Airplays wirst Du jetzt aufmerksam.“ Ätzend. Nicht, weil man nicht auf Dich oder auf uns hört, sondern vielmehr, weil es zeigt, dass eine Masse(-nproduktion) dahinterstehen muss. Lange Rede, kurzer Sinn: Von nun an zeigen wir Euch gezielt ein paar Songs, die es uns angetan haben und die unverständlicherweise noch nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen haben. (Das muss übrigens nicht immer an den YouTube-Klicks erkennbar sein – manchmal auch einfach, weil 1LIVE oder wer auch immer lieber zum x-ten Mal die Red Hot Chili Peppers, Die Toten Hosen oder LEA spielt – was wiederum nicht heißt, dass wir die schlecht finden, aber Ihr wisst schon: Lieber einen Play für LEAs „Leiser“ weniger und einen für einen Newcomer oder eine noch nicht so oft gespielte Künstlerin mehr.)

Ok, jetzt aber endlich zur Musik! Denn wir möchten unser E-Mail-Postfach mit Euch teilen – zwar nicht immer und auch nicht alles, aber wir „picken“ von nun an unregelmäßig Künstler und/oder Songs, um ihnen eine kleine Plattform zu geben und Euch eine gute Möglichkeit, neue Bands zu entdecken. Ob das am Ende immer alles gut ist, könnt Ihr dann selbst entscheiden – aber die Chance, gehört zu werden, war noch nie schlecht.

Beginnt ein Pressetext mit den Worten Aufgewachsen irgendwo zwischen Großstadtfieber und Kleinstadtidyll, sozialisiert irgendwann zwischen den Generationen Y und Z, Musik irgendwie zwischen der tänzelnden Leichtigkeit von Two Door Cinema Club und der heiteren Schwere der Editors. Perfekte Gegensätzlichkeit in einer häufig zu geradlinigen Szene., legt er die Erwartungsmesslatte ganz schön hoch und klickt man dann mit all diesen Vorstellungen auf den ersten Track „Pale Blue“ (wie kann das lässige Musikvideo bitte nur 563 Aufrufe haben? teilt das mal alle wie Sau!) von FLYNN, ist man erst einmal ziemlich überrascht, wenn man kurz darauf das Foto sieht und wahrnimmt, dass es sich um ein Duo (!!! – Max und Tim, aus Leipzig, übrigens) handelt, so aussagekräftig sind die Melodien der Songs – drei Songs sind es insgesamt, in die wir dank der im März erschienenen „ColoursEP reinhören dürfen und die sich natürlich einerseits im Indie-Pop-Bereich ansiedeln, andererseits jedoch so abwechselnd sind, dass man meinen könnte, es ginge um viel mehr; und das ist auch irgendwie so, denn die Musik steckt voller Tiefe und lädt gleichzeitig immer wieder zum Mitsingen und Tanzen ein – und schnell fühlt man sich an Genre-Helden wie Bloc Party, The Wombats oder San Cisco erinnert. FLYNN sollte man von nun an im Auge behalten (im Ohr bleiben sie sowieso, wenn Ihr einmal reingehört habt, keine Sorge!), denn eine starke Nummer wie „Golden“ könnte der neue Dancefloor-Hit werden und gleichzeitig ist er lyrisch in diesem Bereich womöglich kaum zu übertreffen. Hey! FLYNN @ Website, Facebook, Instagram, YouTube, Spotify.

 

Gute Musik im Ohr kann man nie genug haben, das möchten wir noch einmal unterstreichen. On Another Planet ist das Soloprojekt von Stefan Neugebauer, geboren 1982 und normalerweise als Sänger, Gitarrist und Songwriter mit seiner Band ROVERBOY unterwegs. Immer öfter aber zieht der Wahlkölner los und präsentiert seine Songs im akustischen Gewand. On Another Planet ist reduziert nur auf Gitarre und Stimme steht einzig und allein der Song im Mittelpunkt, vorgetragen in seiner ehrlichsten Form. Hierbei geht es Stefan weniger um das ganz große Gefühl, als vielmehr um kleine Episoden aus dem Leben und Portraits unserer Gesellschaft, verpackt in eingängige Melodien. Und genau das ist es, was dieses Projekt ausmacht: Man bestinnt sich sehr schnell auf sich selbst, ganz ohne Schnick-schnack-schnuck und am besten mit geschlossenen Augen, um sich sein eigenes Bild zu den verfügbaren Songs „Remember Me“ und „Rocket To The Moon (Acoustic Version)“ schnell zu malen und mit jedem weiteren Klang auszuweiten – denn lauscht man diesen Liedern, scheint die Welt doch für einen klitzekleinen Moment irgendwie in Ordnung zu sein und Krieg ist ein  völliges FremdwortOn Another Planet @ Facebook, Instagram, YouTube, Bandcamp, Spotify.

 

Das Schöne an Musik ist, dass sie so vielfältig sein kann und man gerade noch träumerisch irgendwo hängt, ehe ein Song wie „Justice“ von á la Beast einen komplett raushaut und man sich sofort wütend auf die Weltpolitik werden sieht und diesen Song lauthals mitbrüllt: „As I look around/ The whole world’s gone crazy/ A lot of promises but no change! […] We want Justice!“ Lyrics, die unglaublich stark sind und von einem krassen Video untermauert werden, sodass diese Kombination aus Bild und Ton das Blut in den Adern gefrieren lässt und man wie erstarrt zuhört und wie in Trance immer näher an den Bildschirm rückt, die Lautstärker in die Höhe schraubt und sich plötzlich wirklich mitten im Video fühlt und zum Ende hin vielleicht noch einen kleinen Hoffnungsschimmer erzählt, sodass die Welt doch ein wenig besser wird. Fakt ist, dass á la Beast uns schon seit einigen Wochen musikalisch begleitet, denn das gesamte 8-Track-Album ist ein Brett und für uns unvorstellbar, wie bitte jeder Song bei Spotify unter 1.000 Plays haben kann. Unbegreiflich! Während immer wieder neuer Lachen-Weinen-Tanzen-Welt-Müll erscheint, ist á la Beasts „Calm Down, Kid!“ ein wahrer Segen und vielleicht sogar derzeit der stärkste Anwärter auf unseren ‚Album des Jahres‘-Titel. Diese Platte ist gleichermaßen ein Geschenk für die Dancefloors der Welt wie für jeden gesunden Menschenverstand – mehr Variation geht wirklich kaum. á la Beast @ Website, Facebook, Instagram, YouTube, Soundcloud, Spotify.

 

Natürlich wäre ein Musikblog ohne seine Leser kein Musikblog und deshalb seid Ihr eh immer im Spiel: Danke, dass Ihr am Start seid und uns so oft für viele Musiktipps dankt. Wir machen das aus tiefstem Herzen gerne, wie Ihr nun weiter oben lesen konntet. & damit vor allem die Musiker und Songs was davon haben, seid doch so gut und teilt es immer und immer wieder in die Welt hinaus, ernsthaft, werdet nicht müde, Musik zu teilen und von Bands/ KünstlerInnen oder Songs zu schwärmen –
spread the word, SPREAD THE MUSIC! ❤ 

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