|| LET THE MUSIC SPEAK FOR ITSELF #1: Songs, die wir Euch ans Herz legen!

Veröffentlicht: Mai 22, 2018 in Musik
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Mal eben schnell einen Song hören. Gut finden. Repeat drücken. Mit Freunden teilen. Nach Monaten wieder entdecken und die alten Gefühle aufleben lassen. Die Schnelllebigkeit und das Streamen machen es schwierig und einfach zugleich, Musik zu entdecken – und einzelnen Liedern, Alben und Künstlern ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken. Wir stellen Euch ab jetzt jede Woche Genre unabhängig neue Bands, Musiker, Songs vor!

Schon immer wollten wir mit The Pick vor allem eines: Gute Dinge verbreiten, die die Welt schon kennt – und vor allem aber, unglaublich tolle Musik verbreiten, die die Welt noch nicht kennt, weil die Mainstream-Radiosender sich weigern, das Internet es einfach noch nicht wollte oder aber weil die Blogs und Medien sich oftmals gleichermaßen auf Band XY fokussieren, während Band YZ vielleicht den viel besseren Track hat. Der simple Grund, weshalb The Pick immer wachsen möchte, liegt auf der Hand: Wir möchten eine größere Plattform sein, die fantastische Musik(er) verbreitet, was das Zeug hält.

Natürlich heißt es nicht immer, dass „bekannt“ = schlecht ist; jedoch ist es irgendwann nervig, wenn man eine(n) KünstlerIn schon lange feiert und diese(r) plötzlich auf allen Kanälen läuft und man diesen einen Song nur noch hört – und dann erzählen Dir Freunde plötzlich „Ey, kennst Du eigentlich schon Song XY?“ und Du denkst Dir nur still und leise „Ja, die Band habe ich Dir bereits vor Monaten gezeigt – doch erst dank der Airplays wirst Du jetzt aufmerksam.“ Ätzend. Nicht, weil man nicht auf Dich oder auf uns hört, sondern vielmehr, weil es zeigt, dass eine Masse(-nproduktion) dahinterstehen muss. Lange Rede, kurzer Sinn: Von nun an zeigen wir Euch gezielt ein paar Songs, die es uns angetan haben und die unverständlicherweise noch nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen haben. (Das muss übrigens nicht immer an den YouTube-Klicks erkennbar sein – manchmal auch einfach, weil 1LIVE oder wer auch immer lieber zum x-ten Mal die Red Hot Chili Peppers, Die Toten Hosen oder LEA spielt – was wiederum nicht heißt, dass wir die schlecht finden, aber Ihr wisst schon: Lieber einen Play für LEAs „Leiser“ weniger und einen für einen Newcomer oder eine noch nicht so oft gespielte Künstlerin mehr.) Ok, jetzt aber endlich zur Musik!

Granada kommen aus Österreich und irgendwie waren sie uns bislang noch kein Begriff – da haben Wanda und Bilderbuch in unseren Köpfen wohl alles für sich eingenommen. Aber, wie sagt man so schön: Besser spät als nie und gerade rechtzeitig zum zweiten Album „Ge Bitte“ , welches am 22. Juni erscheint! Denn wunderbaren Indie-Pop-Rock mit derart starkem Dialekt kann man nie genug hören (und teilweise sogar gut verstehen!) – oder? Jedenfalls: Ab sofort gibt es das sehr starke Video zur Vorabsingle „De Stodt“ zu bestaunen, welches mit starken Bildern und einer ebenso guten Storyline, inklusive mehrfach deutbarere Gesellschaftskritik, den Song hervorragend untermalt. Fantastisch – und wer weder mit Text noch Video was anfangen kann, der wird mit den Füßen, Beinen, Schultern und dem Kopf wippen und würde am liebsten übers Gras tänzeln. Versprochen.

 

Bled White ist mehr als nur ein Projekt: Im künstlerischen Alleingang begegnet Songwriter, Multiinstrumentalist und Produzent Christian Kuehn sich selbst, wühlt in seinem Innersten und setzt dabei intensive Popsongs mit Ecken und Kanten frei. Die gibt es jetzt erstmals auf Albumlänge: Das mutige Debüt „Seven Broken Seals“ zeigt, wie faszinierend es klingen kann, wenn man sich zwei Jahre lang alles erlaubt – und dabei auch mal Dinge umpolt, spiegelt oder dekonstruiert. Genau diese offene musikalische Grundhaltung ist es, die auch die Liveshows des Berliner Künstlers zu einem besonderen Erlebnis macht. Was wir hier immer wieder zu hören bekommen, ist definitiv Do-it-yourself-Pop internationalen Formats – ein Schmankerl, möchte man meinen. Geht ins Herz, bleibt im Ohr, wirbelt quasi alle Sinne durch. Das beweist nun ab genau jetzt auch der Song „Just For A Second, dessen Musikvideo in diesen Sekunden bei unseren tollen Kollegen von The Postie Premiere feiert.

 

Hinter dem Projekt 3 Sekunden Island steht der in Berlin lebende Musiker Thomas Kaczerowski. Ein Mann, der eine simple und niederschmetternde Story hat: Gut gebuchter DJ verliert Namensrecht und muss von vorne anfangen. Doch genau das kann ein Segen sein – und ist es in diesem Fall, vor allem für Liedliebhaber wie uns. Thomas kündigte seine Wohnung in Köln, bestieg seinen alten VW-Bus und wurde vorübergehend Nomade. Insgesamt war er knapp ein Jahr unterwegs. Aus zehntausend Inspirationen werden zehn Songs, die am 17. August als Debüt-Album erscheinen werden. Seine Musik erinnert an Künstler wie Ásgeir, Enno Bunger, Mogli oder Philipp Dittberner. Der Klang seiner Platte besitzt jedoch eine Eigenständigkeit, wie man sie selten findet. Die verschiedenen Inspirationen und Einflüsse sind zu hören, klar – aber am Ende spricht jeder Ton für die Individualität dieses Künstlers, der tief in seine Seele blicken lässt.

 

Natürlich wäre ein Musikblog ohne seine Leser kein Musikblog und deshalb seid Ihr eh immer im Spiel: Danke, dass Ihr am Start seid und uns so oft für viele Musiktipps dankt. Wir machen das aus tiefstem Herzen gerne, wie Ihr nun weiter oben lesen konntet. & damit vor allem die Musiker und Songs was davon haben, seid doch so gut und teilt es immer und immer wieder in die Welt hinaus, ernsthaft, werdet nicht müde, Musik zu teilen und von Bands/ KünstlerInnen oder Songs zu schwärmen –
spread the word, SPREAD THE MUSIC! ❤ 

 

 

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