KOMPASS sorgen mit ihrer zweiten EP „In Deiner Großstadt“ für Deinen Roadtrip-Soundtrack! (Musiktipp, Review)

Veröffentlicht: Februar 2, 2017 in Neuerscheinungen
Schlagwörter:, , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

kompass-album2017Kompass aus dem schönen Rheinland-Pfalz gibt es seit dem Sommer 2014 – eine ganze Weile also schon, um so einiges zu erreichen. So waren sie „Rockbuster“ Sieger (in der Vergangenheit ging der Preis ua. an Jupiter Jones), Platz 17 in den VIVA.tv Charts oder eine zweiwöchtige Startseitenplatzierung bei MTV Germany oder auch Newcomer bei Ampya. Für eine Band, die alles selbst in die Wege leitet, eine erwähnenswerte Leistung. Mit „In Deiner Großstadt“ erscheint am 3. Februar ihre zweite EP. Eine Review.

Es gibt sie wie Sand am Meer: Die deutschen Pop/Rock-Bands, die es auch schaffen wollen, von den kleinen Bühnen auf die großen zu kommen – für Silbermond, AnnenMayKantereit oder Jennifer Rostock hat der Sprung sehr erfolgreich geklappt, sodass diese mittlerweile große Hallen und komplette Tourneen ausverkaufen. Kompass ist ebenfalls eine (Newcomer-)Band, die bereits einiges von der To-Do-Liste abstreichen kann. Legen sie mit ihrer zweiten EP „In Deiner Großstadt“ einen Meilenstein?

Hört man sich die Songs an, ist man positiv angetan: Es handelt sich wieder um großartig ausproduzierte Pop-Songs mit einem Rock-Flair, die sofort ins Ohr gehen und, ganz Kompasswichtig: Songs, die im Ohr bleiben. Die Nummern spielen in einer Liga mit Mikroboy, Jupiter Jones und Madsen. Kleine Textfetzen, die im Kopf hängen bleiben, vielleicht auch, weil sie ihren knackigen Deutschpop mit Anglizismen „ausschmücken“ – Sprüche wie „Karma fights back“ oder „You can’t break a broken heart“ stechen halt aus einem deutschen Popsong raus und sind nicht gängig. Überhaupt nutzen die Vier oftmals eine sehr schöne metaphorische und trotzdem klare Sprache, die man spontan mit keiner anderen Band vergleichen kann – bei Kompass klingen die Texte aus dem Herzen heraus, mit dem Köpfchen angepasst und das ist gut, das ist anders. Gewöhnt man sich gerade an eine Melodie, haut einen die Bridge oder der Refrain um, am besten zu hören in der lauten Nummer „Ich (Auch ohne Dich)“ , zu der man die Boxen am besten wirklich aufdreht und fast schon an Bring Me The Horizon denkt. Krasser Song!

Wir machen jeden Moment zum eigenen Monument“ ist nicht nur ein Satz aus dem Refrain der Single „Lass uns los“ , sondern könnte glatt als Spruch fürs nächste Tattoo oder WhatsApp-Status durchgehen, oder? In dem Song geht es ums Abhauen, ums Leben genießen und vor allem um die Ziellosigkeit, einfach aufzubrechen und zu schauen, wohin die Welt einen verschlägt – denn die ist immerhin riesig groß und hält vielerlei spannende Kulturen, Orte und Menschen bereit. Ja – mit der zweiten EP setzen Kompass einen Meilenstein, der in eben diese große weite Welt hinaus getragen werden muss. Diese EP ist mit ihren fast 15 Minuten zwar ziemlich kurz (ist ja auch nur eine EP), aber trotzdem der perfekte Begleiter für einen Roadtrip der Sonne entgegen – denn sie macht Dich frei und wenns nur für diesen kurzen Moment ist. Ein Hoch auf die Repeat-Taste!

In Deiner Großstadtvon Kompass | VÖ 03.02.2017 | als Download!

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s