Von Australien nach Berlin: PARCELS veröffentlichen ihre neue EP „Hideout“ bei Kitsuné! (EP Rezension)

Veröffentlicht: Januar 27, 2017 in Neuerscheinungen
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coverFünf Teenager aus Byron Bay, New South Wales, Australien, versuchten sich in verschiedenen Bands unterschiedlichster Couleur, bevor sie in ihrem letzten Highschool-Jahr als Parcels zusammenfanden. Patrick Hetherington, Louie Swain, Noah Hill, Anatole Serret und Jules Crommelin, allesamt langhaarige entspannte Typen, besinnen sich gerne auf die etwas aus der Mode gekommenen Jam Session als Katalysator für ihre Songs und scheuen sich keinesfalls, allen ihren musikalischen Einflüssen Raum zu geben. Eine EP-Review.

2015 entflieht die Band dem beschaulichen Byron Bay und zieht nach Berlin. Mitten im Herzen Europas gelegen, ermöglicht Berlin den mittlerweile 18-jährigen deutlich kürzere Wege zu ihren Gigs als in Australien, doch das neue Leben dazwischen ist wenig rosig: ein Ein-Zimmer-Apartment für die ganze Band, wenig ausgewogene parcelsErnährung, per Anhalter zum nächsten Auftritt. So wie sich diese Tatsache anhört, klingt auch die Musik – eine Mischung aus Berghain, Kreuzberger Nächten und einem Hangover-Frühstück irgendwo im Hipster-Herzens Friedrichhains. Disco-Funk mit Elektro-Einflüssen und einem guten Pop-Biss!

Parcels könnten Bee-Gees-Erben sein, die mit Daft Punk oder ihren Kitsuné-Label-Kollegen MOTHXR gemeinsame Sache machen. Smooth mit einem Hang zum Funk. Mit ihrer Debüt-EP setzt der australische Fünfer neue Maßstäbe und lässt die Dance-Herzen höher schlagen. Jeder Track ist abgefahren, „Older“ sticht besonders heraus und geht mit einem klirrenden Sound schnell ins Ohr, sodass man sofort das Tanzbein schwingen will, doch an sich hat diese Tanzeinladung jeder Track – das besondere Gimmick, das nicht viele Bands haben: Die Parcels verwenden in jedem Song eine ähnliche Melodie, ohne dass es annähernd langweilig oder eintönig klingt. Tricky! Wer die Parcels live erleben möchte, kann das auf der Februar-März-Tour von Two Door Cinema Club, denn hier spielen sie als Support. Wichtig: Tanzschuhe einpacken, denn es wird groovy!

Hideoutvon Parcels | VÖ 27.01.2017 | als Download oder Spotify!

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