„All My Demons Greeting Me As A Friend“ von AURORA ebnet den Weg einer sonderbaren Karriere (Album Review)

Veröffentlicht: März 11, 2016 in Neuerscheinungen
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AURORA - out nowSpätestens nachdem der Song „Running With The Wolves“ letztes Jahr eine große Werbekampagne unterlegte, ist die Musik von AURORA in allen Ohren. Aber auch die anderen Vorab-Singles „Runaway”, „Murder Song (5, 4, 3, 2, 1)“, „Conqueror” und „Warrior” beweisen, dass die Singer/Songwriterin aus dem norwegischen Bergen kein One-Hit-Wonder ist und die mediale Dauerpräsenz in ihrem Fall gar nicht erforderlich war – einmal gehört, kann man sich der Melange aus zwischen Euphorie und Melancholie oszillierendem Elektro-Pop und AURORAs glasklarer wie zerbrechlicher Stimme nicht entziehen. Eine Rezension zum Debüt!

AURORA ist derzeit ein Liebling der Musikmedien: Man liest ihren Namen nahezu auf jedem Portal, hört hier eine Single oder nimmt dort eine Tour-Ankündigung wahr. Kürzlich wurde das Album angekündigt, bei dem es sich tatsächlich um ein Debüt handelt. „All My Demons Greeting Me As A Friend“ ist der erste komplett beschriebene Silberling, der den Singles „Conqueror“, „Runaway“ und „Running With The Wolves“ folgt. Beide fungieren übrigens als Doppel-Opener, denn sie legen den Klang der Platte unverkennbar fest und manifestieren den einzigartigen Pop, den die Künstlerin erschaffen hat.

Märchenhaft klingt insbesondere der dritte Titel, bei dem viele sagen werden ‚Moment mal, das ist geklaut‘. Nein, ist es nicht – „Running With The Wolves“ ist tatsächlich nur ein sehr bekannter Track, denn der Refrain der großartigen AURORA-Nummer wurde zig Mal in der Werbung gespielt. Einprägsam wie der Stich einer Biene; einmal gehört, wird man die rhythmische Melodie nie mehr vergessen und später versuchen herauszufinden, woher das automatische Summen im Kopf entstanden ist. Die Antwort ist:aurora AURORA sorgt mit „Running With The Wolves“ für eine sehr tiefe Verankerung! Dass die Sängerin auch anders kann, beweist sie kurzerhand mit „Lucky“, einem sehr ruhigen Song, der in Teilen an Lana Del Rey erinnert. So auch „I Went Too Far“, das lediglich mit einem Piano eröffnet wird und sich im Verlauf steigert, sodass es am Ende ein sanfter SynthElektroPop-Track ist, bei dem AURORA ihre übernatürlich klingende Stimme perfekt zur Schau stellen kann – und zwar in fast jeder Tonlage. Ähnlich mystische Klänge dürfen wir auch auf „Warrior“ vernehmen, einem der Highlights der Platte. Zu den Highlights zählt natürlich auch vor allem „Murder Song (5 4 3 2 1)“. Ein Song, den man als einen der Tracks des Jahres 2016 bezeichnen könnte. Unglaublich, dass sich all diese Lieder auf einem (DEBÜT!)-Album wiederfinden, das plötzlich in den Läden steht.

All My Demons Greeting Me As A Friend“ ist ein übermenschliches Debüt, das genau zur richtigen Zeit kommt – das Musikjahr 2016 fing mit den traurigen Nachrichten rund um David Bowie, Motörheads Lemmy und die anderen von uns gegangenen Seelen zugegebenermaßen sehr traurig an; Künstler wie AURORA schaffen es trotzdem durch die Energie, die sie verbreiten, Hoffnung auf ein großartiges Musikleben nach Bowie zu geben. Die Perfektion der Platte macht Spaß, ohne dabei auch nur eine Sekunde für Langeweile zu sorgen. Mit „All My Demons Greeting Me As A Friend legt AURORA den Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere.

All My Demons Greeting Me As A Friendvon AURORA | VÖ 11.03.2016 | als Download, CD und Vinyl!

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