Neue Ära für PANIC! AT THE DISCO? Eine Rezension zum neuen Album „Death Of A Bachelor“, ab 15. Januar 2016

Veröffentlicht: Januar 14, 2016 in Neuerscheinungen
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Panic! At The Disco - Death Of A Bachelor - VÖ 15.01.2016Mit den exzellenten Vorab-Singles „Hallelujah„, „Death Of A Bachelor“ und zuletzt „Victorious“ schraubten Panic! At The Disco die Spannung auf ein neues Album in die Höhe, nun ist es endlich soweit und das neue Album „Death Of A Bachelor“ der Band aus Las Vegas wird am 15. Januar 2016 via Warner Music veröffentlicht. Unsere Rezension beantwortet die Frage: Hat sich das Warten gelohnt?

Für ihren einzigartigen Powerpop waren Panic! At The Disco schon immer bekannt: Songs wie „I Write Sins Not Tragedies„, „The Only Difference Between Martyrdom and Suicide Is Press Coverage“ und „Lying Is The Most Fun A Girl Can Have Without Taking Her Clothes Off“ wurden zu Hymnen einer ganzen Generation, ihr wunderbares Album „A Fever You Can’t Sweat Out“ konnten sie lange selbst nicht übertreffen. Ist es mit „Death Of A Bachelor“ jetzt endlich soweit und an der Zeit, eine neue Ära einzuschlagen? Ja!

Nicht nur, dass Panic! At The Disco endlich wieder eine Platte voller Ohrwürmer liefern, nein, vielmehr kehren sie auch zu ihren Wurzeln zurück. Hörte man die Singles „Hallelujah„, „Death Of A Bachelor“ und „Victorious„, war man sich nicht sicher, ob man in Vorfreude oder Panik ertrinken sollte: Das Album konnte entweder so positiv überraschend und überragend wie selbige werden oder die Songs könnten die einzig guten sein. Glücklicherweise erweist sich erstere Theorie als zutreffende. Die Bands, die zwischen den 2000er-Jahren und jetzt kurzzeitig von ihrem eigentlichen Banddasein abgedriftet sind – wie zuvor beispielsweise auch Fall Out Boy – legen nun endlich wieder bombastische Alben vor. Panic! At The DiscoCrazy=Genius“ ist nicht nur der Titel des sechsten Songs der Platte, sondern fungiert gleichzeitig auch als Motto für die gesamte Platte der Band und Brendon Urie selbst: „If crazy equals genius, I’m a rockin‘ scientist“ – und so klingt ein Liebeslied an das wunderschöne Los Angeles („LA Devotee„) wie eine pure Hymne über Venice Beach, West Hollywood und die kalifornische Traumstadt im Allgemeinen.

Death Of A Bachelor“ lädt einerseits dazu ein, die ‚goldenen Zeiten‘ der Band weiterzuleben und ihren Mitsing-Glam-Rock zu feiern und wild dazu abzufeiern – andererseits geht es mit leicht futuristisch-angehauchten Titeln wie „Golden Days“ sogar noch einen Schritt weit voraus und zeigt, dass sich manches nicht ändern muss, um erwachsen zu werden (‚Forever younger/ Growing older just the same/ All the memories that we make will never change (…) Time can never break your heart/ But It’ll take the pain away/ Right now our future’s certain/ I won’t let it fade away‚). Ein Album, das nach „Too Weird To Die, To Rare To Live!“ (2013) wieder nach 100% P!ATD klingt und ein „House Of Memories“ zurückbringt. Mit „Impossible Year“ findet „Death Of A Bachelor“ einen mehr als würdigen Abschluss und setzt dem großartigen Genremischmasch noch einmal einen drauf und zeigt eine ganz andere Seite des Partygenies Brendon Urie. Panic! At The Disco? Please don’t ever leave.

Death Of A Bachelorvon Panic! At The Disco | VÖ 15.01.2016 | als Download und CD!

(c) Foto: Warner Music Germany

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