DANIEL NITT liveIndie kann ich nicht!”, hatte er einst gesagt und produzierte Popsongs was das Zeug hält. Durch sein großartiges Songwriting, wurde auch Paul Van Dyk auf “The Falling” (aus “Kokowääh”) aufmerksam und ließ es sich nicht nehmen, einen Remix des Songs für den mit Gold ausgezeichneten Soundtrack beizusteuern. Voraussichtlich im Sommer 2015 soll die gemeinsame Single „Nothing But Everything“ erscheinen, die nach einem weiteren Hit riecht. Jetzt ist Daniel Nitt erst einmal auf Tour – wir waren beim Tourauftakt in Düsseldorf dabei!

Die Schlange vor dem Pitcher in der Oberbilker Allee in Düsseldorf staut sich und macht vorbeilaufende Fußgänger neugierig: „Darf ich fragen, auf wen Sie hier warten?„, möchte eine Dame wissen. Gewartet wird nervös auf den Einlass für das allerallererste Headliner-Konzert LUCA VASTA liveseiner ersten Tour. Daniel Nitt.

Die Warterei versüßen wird heute und an jedem Abend der Tour die sympathische Luca Vasta, die den Support-Slot bekommen hat. Ganz allein steht sie um 20 Uhr mitten auf der Bühne hinter einem Keyboard und beginnt mit ihrem Song „Black Tears White Lies„, einem ersten echten Ohrwurm, der natürlich auch auf ihrem Debütalbum „Alba“ [hier kaufen] zu finden ist. Anfangs tut sich das Düsseldorfer Publikum ein wenig schwer, auf die erhoffte Kommunikation mit der Sängerin einzugehen, was sie aber locker übergeht. Neben den Albumtracks „Imperial (I Don’t Wanna Dance)“ und dem Radiohit „Cut My Hair“ spielt sie auch ihren italienischen Song, eine Ballade, zum ersten Mal live und begleitet sich zu „Take The Gun“ selbst an der Gitarre. Leider ist ihr Set ziemlich kurz, denn Luca Vastas Musik kann man sich gut und gerne für ein ganzes Konzert anhören. Unbedingt im Auge behalten!

Gegen kurz vor 21 Uhr ist es dann soweit und der Headliner Daniel Nitt betritt die gemütliche Bühne, die mit viel Technik (Keyboards, Mikrofon, Computer) voll gestellt ist. Mit „Started Something“ eröffnet er den Abend schon powervoll, um kurz danach eine riesige Überraschung zu erleben: Der offizielle Fanclub hatte sich im Vorfeld eine Aktion überlegt, von der alle was wussten – nur Daniel selbst nicht, der noch gut reden hat: „Ich freue mich, dass wir das alle zusammen erleben können: Mein erster Tourstart meiner ersten Tour!“, lächelt er nervös, ehe er mit dem zweiten Song „The Falling“ beginnt und seine Augen schließt und beim ADANIEL NITT liveugenöffnen nicht schlecht staunt: Ganz viele grüne Knicklichter erleuchten den Club. Überraschung gelungen: „Ihr bringt mich völlig aus dem Konzept. Macht das nicht nochmal„, bricht es aus einem überwältigten Nitt heraus.

Die Fans scheinen aufgetaut zu sein und so erleben sie seine Songs „Cadillacs„, „Electric Heart“ oder „Oh My God“ in einer ganz persönlichen und besonderen Atmosphäre. Daniel Nitt ist alleine auf der Bühne und bedient die ganze Technik, die jedoch nicht immer mitspielt: Mal fällt was runter, mal geht was kaputt, mal vergisst der Computer, die Claps zu spielen, was aber gar nicht schlimm ist, denn der Aufforderung „dann müsst ihr das halt machen“ wird natürlich gerne und laut gefolgt. „Scheiß Computer!„. Doch auch Unterhaltung gibt’s, als er von einem Date mit einer Kölnerin vor Jahren erzählt, als er „noch Axel Stein mäßiger aussah„. Was auch immer die Pointe der Story war, sie diente dazu, den Song „I Can’t Lie“ zu schreiben, wofür wir der Kölnerin nachträglich danken. Starke Nummer, wie all seine perfekten Popsongs.

Zu dem Song „Hallelujah„, zu dem es auch schon länger ein Musikvideo gibt, groovt sich das Publikum noch einmal richtig ein, bevor es zum Titel „Nothing But Everything“ völlig eskaliert. Poppige Dancenummer mit Paul van Dyk, das viele schon kennen und richtig feiern – tanzend im Mittelpunkt der flackerenden Lichterdisco – „Dancefloor oder was?„, heizt Nitt das Ganze nochmal an. Und das Wort ist richtig gewählt, denn nicht er schwitzt im Scheinwerferlicht, sondern der gesamte bewegungsfreudige Club, der ausgelassen den Tourstart mit ihm feiert.DANIEL NITT live

Den Abend beenden mit „Lovers Friends„, seiner aktuellen Single, und dem Titel „You (Lex Luthor)“ zwei ganz besondere Songs, die Daniel Nitt schon lange begleiten und die er auch im Rahmen der Support-Tour mit Mark Forster [unsere Live-Review gibt’s hier] gespielt hat – und die sich natürlich auch auf seiner EP [hier kaufen] befinden. Insgesamt kann man zusammenfassend sagen, dass es ein mehr als gelungener Auftakt seiner ersten Tour war. Und das war erst der Anfang, denn es geht weiter – hingehen:

06.05.15 München Milla Club
07.05.15 Leipzig Täubchenthal
10.05.15 Berlin Comet Club
11.05.15 Köln Stereo Wonderland ausverkauft
12.05.15 Hamburg Prinzenbar
>> Tickets kaufen!

>> Hier geht’s zur Foto-Galerie Daniel Nitt / Luca Vasta, 05.05.2015 Düsseldorf.

Daniel Nitt auf
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(c) Fotos: C. Söhnchen, R. Bektas

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