CD-CHECK: „Kindred“ von Passion Pit

Veröffentlicht: April 16, 2015 in Neuerscheinungen
Schlagwörter:, , , , , , , , , , , ,

Passion PitDas neue Passion Pit Album „Kindred“ (VÖ 17.04.) ist ein Album über die Familie. Nicht zwingend blutsverwandt, dafür aber über die Gemeinschaft guter Freunde, die wir uns selbst aufgebaut haben. Das ist unsere Familie. „Ich schlich durch mein bisheriges Leben und dachte, dass ich niemals einer Person nahe stehen werde, obwohl ich es immer so gerne gehabt hätte“, sinniert Michael. Du tauchst immer tiefer ein, die Welt wird immer dunkler. Und dann plötzlich verstehst Du, dass alle mit Dir tief in der Dunkelheit sind. Wir sind alle alleine – aber zusammen allein. Eine Rezension.

Es sind die typisch guten Beats und Vibes, die man auch sofort auf dem neuen Album „Kindred“ von Passion Pit zu hören bekommt: Der Opener „Lifted Up (1985)“ startet sofort straight durch. Bandgründer Michael Angelakos ist ein Genie, wenn es ums Songs schreiben geht, die man dann auch noch mit fröhlich machenden Electro-Pop-Sounds schmückt. Gute Laune garantiert!

Es sind zudem auch die typisch guten und glücklich machenden Klänge, die man einfach gerne hört, gerade jetzt zum echten Frühlingsanfang. Natürlich profitiert die Band auch von der ungewöhnlich hohen, jünglich und ein bisschen wie Michael Jackson klingenden Stimme. Nicht ein Song enttäuscht. Alle Tracks sind perfekt aneinandergereiht, als könnte es gar nicht anders sein. Zwischendurch ein flottes Pfeifen, ein bisschen Stimmvariation und piepsige „haaaaaaves“s (im Kontext: „It’s all I ever haaaaave„), die wie Chöre erscheinen, obwohl sie keine Kindred von Passion Pit erscheint am 17.04.15!sind. Electro-Pop halt.

Doch auch in diesem Genre kann man balladesk werden und träumerische Tracks schreiben, der in dem Fall „Dancing On The Graves“ heißt und trotz seiner Schwere eine Leichtigkeit mit sich bringt. Aber auch „Looks Like Rain“ ist eine solche Nummer, vielleicht noch ein bisschen intensiver. Nachdem Angelakos damit bewiesen hat, dass es auch ruhiger geht, schickt er mit „Until We Can’t (Let’s Go)“ und „My Brother Taught Me How To Swim“ ziemlich überladene Nummern hinterher, die man entweder hypen wird oder schlichtweg als ‚too much‘ abstempelt. Eines kann man aber niemals verschweigen und das wiederholen wir auch gerne nochmal: Passion Pit Songs bringen gute Laune, weil sie einfach ihren eigenen Vibe haben, der auf den Hörer übertragen wird.

Das neue Passion Pit Album umfasst 10 Titel und hält mit der Kombination aus den Tracks „Five Foot Ten (I)“ und „Ten Feet Tall (II)“ einen Eindruck parat: Spielt man diese beiden, also Lied 5 und Lied 10, einfach mal unmittelbar hintereinander ab, wird man schnell eine Vorstellung davon bekommen, wie „Kindred“ klingt, denn diese zwei Songs stehen für die gesamte Platte, die einmal mehr beweist, dass es Passion Pit niemals misslingen wird, einen Song zu produzieren, der kein positives Lebensgefühl übermittelt.

Kindred” von Passion Pit | VÖ 17.04.15 | als Download oder CD!

(c) Foto: Sony Music Germany

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.