CD-CHECK: „Ruckers Hill“ von Husky

Veröffentlicht: April 13, 2015 in Neuerscheinungen
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Husky 3Husky, die aus Melbourne stammenden Band um Mastermind Husky Gawenda, wurde seit Veröffentlichung ihres Debüts mit vielen Größen verglichen. „Ruckers Hill“ ist anders als das Debüt „Forever So“ geworden. Aber immer noch Husky. Ein ganz besonderer Sound, den so nur sie kreieren können. Dieses fast klassische Songwriting von jemandem, der mit America-, C, S, N & Y-, George Harrison-, Simon & Garfunkel- und Leonard Cohen-Platten aufgewachsen ist und ein ganz feines Gespür für Lyrics entwickelt hat. Eine Rezension.

Nach einer Pause zwischen Debüt und zweitem Album, steht dieses nun endlich in den Plattenläden: „Ruckers Hill“ ist eine wundervolle Platte, die unter die Haut geht und die das Songwritertalent der Band rund um Frontmann und Mastermind Husky Gawenda bestätigt. Bereits der Opener, Titeltrack „Ruckers Hill“, ist ein kleines Meisterstück, das erst ganz sanft anfängt und immer an Tempo dazu gewinnt, bis es im späteren Teil des Songs zu einer echten Folkperle wird.

Neben den für Husky typischen intimen Songs, bietet die aktuelle Platte vor allem auch wahre Hits wie zum Beispiel „Saint Joan“, eine perfekte Country-Folk-Nummer. Es sind Songs, bei denen die Band aus ihrer sonst eher zarten und harmonischen Klangsicherheit rauskommt und echte Husky - Ruckers Hill - OUT NOW!Ohrwürmer bereitet, wie auch die Single „I’m Not Coming Back“, die sehr stark zum Mitwippen und Mitklatschen animiert. Gerade diese Vielfalt, die das zweite Album „Ruckers Hill“ bietet, macht die Band so einzigartig und grandios – Songgranaten wie „Heartbeat“ oder „Drunk“ sprechen für sich. Aber auch die fast akutischen Titel sind Musik für echte Liebhaber. „Mirror“ oder „Deep Sky Diver“ schaffen es, eine dicke Gänsehaut auf der Oberhaut zu schaffen, die dann mindestens bis ins Mark durchdringt.

Es ist ein Album, das eine liebenswerte Einfachheit und ein Gespür für Spaß hat, dennoch oft  komplex und sehr, sehr musikalisch ist. Ein Album, dessen Songs mit weniger Details belastet sind, die mehr im Moment leben, wie Sänger Gawenda erklärt. In fast 50 Minuten (13 Songs) gibt es eine kunterbunte Mischung zwischen leise und laut(er). Husky beweisen einmal mehr, dass sie ein Händchen für melancholische Songs haben, gleichzeitig aber auch echte Ohrwürmer hinschmettern können. Und das mit einer unverwechselbaren Gelassenheit, als hätten sie nie etwas anderes getan.

Ruckers Hill” von Husky | VÖ 10.04.15 | als CD oder Download!

 

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