REVIEW: Alexa Feser | 09.03.2015 Bochum, Zeche

Veröffentlicht: März 21, 2015 in Live-Reviews
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Alexa Feser liveAls Support von Maxim im vergangenen Jahr und vor kurzem von Adel Tawil, begeisterte die Wahl-Berlinerin Alexa Feser bereits ihr Publikum. Ihr Debüt-Album „Gold Von Morgen“ ist Ende September bei Warner Music erschienen. Fans wie Kritiker überschlagen sich seither mit Lob. Kein Wunder, dass schnell eine weitere Club-Tour für 2015 angesetzt war. Wir waren in Bochum dabei!

Mit einem Piano-Interlude des Songs „Gold Von Morgen“ betritt zunächst die BandTom, Kevin und Conrad – die Bühne, bevor Alexa Feser selbst auftaucht und sich direkt ans mit Postkarten verschönerte Klavier setzt. Alles geschieht pünktlich um 20 Uhr, nachdem die vielen ‚flammlosen Kerzen‘ erleuchteten. Ein Bühnenbild, das zum Genießen einlädt: Viele Kerzen, das Piano seitlich gedreht in der Mitte, das Schlagzeug hinter einer Glaswand und ein großer Banner, der in Großbuchstaben nochmal sicherstellt, dass man weiß, wo man ist: Bei ALEXA FESER.

Früh zeigt Alexa Feser sich redefreudig und begeistert: „… dass so viele jetzt extra für uns hierher kommen! Ich weiß noch, als wir als Alexa Feser LIVESupport für Maxim in der Zeche in Bochum spielen durften. Toll!“. Sie scheut es nicht, auch weitere Geschichten zu erzählen und den Fans einen Einblick in das Tourleben zu geben. So erzählt sie ausgiebig von diversen Tollpatschigkeiten, die während der Maxim-Tour passierten und wärmt die Fans mit den Stories selbst auf; kein Wunder, dass sie keinen Support braucht, für Stimmung sorgt Alexa gekonnt alleine. Das Aufwärmen ist ihr so gut gelungen, dass die Fans den „immer dann, immer dann, immer dann“-Part des Titels „Glücklautstark mitsingen, was Frau Feser erfreut: „Das Tollste an ’nem Konzert für mich als Künstlerin: wenn alle mitsingen!“, lobt sie ihre zahlreich erschienenen Fans.

Dank der Augenklappe und des Bandanas auf dem Kopf der Sängerin, ist es nicht schwer zu erkennen, dass als nächster Song „Peter Pan“ auf der Setlist steht. „Ich komm‘ jetzt zu euch runter“, läutet sie das Intro ein, um dann über die angebaute Treppe die Bühne zu verlassen und inmitten der Fans umher zu wirbeln und weiterhin gute Stimmung zu verbreiten. Diese gute Stimmung ist auch pausenlos bei der Band zu sehen, mit denen Alexa selbst auch immer Augenkontakt hält oder sich mal zu ihnen begibt. Mag daran liegen, dass sie Keyboarder Conrad bereits seit 9 Jahren kennt, Bassist Kev ebenfalls eine lange Weile und Schlagzeuger Tom,  „das Früchtchen da hinten“, als „lustigsten Menschen, den sie kenne“ betitelt. Es stehen also langjährige Bekannte, Freunde auf der Bühne und das spürt man. Ein eingespieltes Team!

Neben all ihren Erzählungen, findet auch der aktuelle Kino-Hit „50 Shades Of Grey“ einen Platz auf der Bühne: „Manchmal ist das Suchen vielleicht interessanter als das Finden“, stellt sie fest, „So ein wegschieben und doch wieder ranziehen á la 50 Shades Of Grey ist doch auch interessant!“, und weiter:Wenn man gemeinsam in Jogginghose auf der Couch sitzt und das Dschungelcamp guckt, Alexa Feser LIVEist das wahre Liebe“, lacht sie und bringt die Gäste ebenfalls zum Lachen – mal wieder!

Bevor mit „Wir sind hier“ der letzte offizielle Song des Abends gespielt wird, gibt es natürlich noch ein paar Worte loszuwerden, die Alexa offenbar am Herzen liegen und die man vielleicht von ihr selbst hören sollte. Kurz gesagt ist es so, dass wir nicht hier sind, um Kriege zu führen, sondern um glücklich zu sein, was sie etwas ausführlicher auszudrücken wusste. Beendet wird der Konzertabend dann offiziell mit dem, womit sie angefangen hat: Die ersten Töne des Konzertes und der Titelsong des Debütalbums „Gold von Morgen“ schließen den Kreis rund und Alexa sitzt alleine hinter ihrem Piano.

Nachdem sie sich bei ihren Bandjungs, Soundmann Ingo Thürauf („Ingo ist sonst für ganz andere Größen tätig“), Tourmanager Matze („Unser zweites Gehirn. Du machst die Reise so geil!“) und bei den Fans („Ihr seid unsere Energie!!! Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich das in meinem Herzen trage!“) bedankt hat, feiert der brandneue SongSterne“ seine Bochum-Premiere: „Es ist immer wichtig, erst von den Fans ein Feedback zu bekommen, bevor man neues Material auf das nächste Album packt“, erklärt Alexa und schon beginnt der Uptempo-Song „Sterne“, dessen Songtext die Zuschauer schon im zweiten Refrain mitsingen können. Ihr persönlicher Lieblingssong – weil sie laut eigener Aussage eines ist – „Dezemberkind“ wird zum zweiten Mal gespielt, dieses Mal allerdings in einer Akustik-Version, was den Titel zu einem absoluten Favoriten macht. Akustisch kann Alexa Feser einfach am besten!

>> Hier geht’s zur Foto-Galerie Alexa Feser, 09.03.2015 Bochum.

 

(c) Fotos: R. Bektas, C. Söhnchen
Kommentare
  1. eine wirklich tolle und sympathische Sängerin, schöner Bericht von euch 🙂 vielen Dank !

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