CD-CHECK: „SomeKindaWonderful“ von SomeKindaWonderful

Veröffentlicht: März 8, 2015 in Neuerscheinungen
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SomeKindaWonderfulEiner der Hits des Jahres stammt von einer Band aus einem Kaff bei Cleveland: „Reverse“ des Quintetts SomeKindaWonderful! Gnadenlos eingängig klingt „Reverse“ mit seinen Anklängen an den Soul der 60er-Jahre, an kontemporären R&B, der Dynamik großformatiger Poprock-Entwürfe und seiner beinahe cineastischen Emotionalität so modern und klassisch zugleich, wie es eigentlich nur solche Songs tun, die auch noch Jahre nach ihrer Veröffentlichung nichts an Strahlkraft verloren haben. Ihr DebütSomeKindaWonderful“ überzeugt ebenfalls, wie wir in unserer Rezension verraten.

Während die aktuelle SingleReverse“ schon in aller Munde ist, viele aber noch kein weiteres Bild dazu haben, sind die sympathischen vier Herren und die eine Dame von SomeKindaWonderful zur Zeit auf Reisen durch die deutsche Medienlandschaft unterwegs und besuchen Radio- und Fernsehsender und stehen jederzeit für Interviews bereit, bevor sie dann kurz nach der Veröffentlichung ihres Albums zurück in die Staaten jetten, um dort ihre große „Burn It Up“-Tour, von Brooklyn, NY bis Los Angeles, CA zu spielen. Und natürlich in ihrer Heimat, Cleveland, OH.

Es fällt schwer, die Musik von SomeKindaWonderful zu beschreiben: Sie machen gute-Laune-Pop mit verschiedenen Attributen, insbesondere Rock-Elementen, wie man auf „Hard For Days“ besonders gut hören kann. Man darf SomeKindaWonderful aber bitte nicht als Boyband SomeKindaWonderful - OUT NOW!abstempeln, auch wenn zwischendurch auch Ähnlichkeiten vorhanden sind („Wait For Me“, „Amaretto“). Eigentlich sind sie aber alles andere als das und einfach Jungs, die das Leben und die Musik zu lieben scheinen und selbst für bestmögliche Musik sorgen und über alles singen, was sie bewegt – und was fast jeden bewegt (ob negativ oder positiv), ist Kalifornien und so gibt’s auch von SomeKindaWonderful mit „California Love“ ein 2Pac Cover der Kalifornien-Hymne („California knows how to party“).

Aber auch die Band selbst weiß, wie man feiert: Auf „Caveman“ oder auf dem höchstwahrscheinlich Queen inspiriertenCornbread“ legen sie so richtig los und bringen mit dem Song selbst die Muffel zum Tanzen, denn bei so vielen guten Beats kann niemand widerstehen und ruhig bleiben. „Devilish Man“ zeigt die Jungs noch einmal von einer anderen Seite, bei der man sie sich gut als Straßenmusiker vorstellen kann.

Mit 14 Songs (54 Minuten) schütteln SomeKindaWonderful ein langes, großartiges Debüt aus dem Ärmel. Ein Album, das man auf jeden Fall in seiner Plattensammlung haben muss! Es ist halt irgendwie wundervoll.

SomeKindaWonderful” von SomeKindaWonderful | VÖ 06.03.15 | als CD und Download!

(c) Foto: Bella Lieberberg

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