CD-CHECK: „Doors“ von Ida Gard

Veröffentlicht: September 26, 2014 in Neuerscheinungen
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Ida GardIn Dänemark ist Ida Gard ein aufgehender Stern. 2014 spielt sie auf dem SPOT Festival, singt gemeinsam mit einer Gruppe dänischer Künstler Songs, die Flüchtlinge aus Bosnien, Syrien, Palästina und dem Iran gemeinsam mit einem Therapeuten geschrieben haben und supportet die Folk-Rock-Legende Bob Dylan. In Deutschland unternimmt sie in 2013 bereits eine erfolgreiche Kurz-Tour als Headliner und im Frühjahr 2014 spielt sie im Vorprogramm von Songwriter-Shootingstar Gregor Meyle. Kürzlich erschien ihr zweites Album „Doors“ (VÖ 19.09.) in Deutschland, dessen Release ab November auch von einer größeren Headliner-Tour begleitet wird.


Bereits beim Hören des Openers und Titeltracks „Doors„, merkt man, dass man die Platte einer aufstrebenden Musikerin hört, die Ingrid Michaelson, Marit Larsen oder Tina Dico in nichts nachsteht und sich deutlich von den Maschinen-Pop-Platten, die wir von Rihanna & Co. zu hören bekommen, abhebt: Es wirkt alles ziemlich handfest produziert und ein Blick ins Booklet verrät das, was man vermutet: „All songs written by Ida Gard„.

Ida Gard „Doors“ offizielles Musikvideo:

Ida Gard, die damals ihren ersten Plattendeal ablehnte, gründete in der Zwischenzeit ihr eigenes Label und macht sowieso gerne vieles selbst, was sich als gute Entscheidung auszeichnet. Mit „In Case You Haven’t Heard“ präsentiert die junge Dänin einen leicht verspielten, fröhlichen Song, der wie alle anderen auch durch gute, teilweise witzige, Lyrics überzeugt („You O.M.G. me!„, „A sixteen-year-old would fantasize about being Avril Lavigne„). Auf dem ganzen Album hört man immer verschiedene Inszenierungen, sodass man wirklich von absoluter Vielfalt sprechen kann – ein gut produziertes Pop-Album mit Einflüssen aus allen Bereichen der Musik. Vor allem jedoch wird immer wieder deutliDoors von Ida Gard - ab sofort überall erhältlich!ch, wie lyrisch begabt Ida Gard ist – und wieviel Wortwitz sie da klug mitverpackt, selbst wenn sie über den Kontrollverlust schreibt: „I can’t control this, it’s like my soul is / Running off to the candy  store / Sitting on the kitchen counter / With a bag of chips and a Kit Kat saying / Ida, Ida, Ida, Ida / I need a, I need a, I need a break„.

Mit „Doors“ übertrifft Ida Gard sich selbst und liefert ein 11-Track-starkes zweites Album, das es nur so in sich hat; dessen Klängen und Texten man gerne lauscht. Bis auf die letzten beiden Titel „Good Enough“ und „If I Were Crazy“ gibt es keinerlei langsamer ertönenden Song auf der CD, überhaupt gar keine Ballade, was vielleicht daran liegen mag, dass die Künstlerin positiv gestimmt ist – und das mit einem Hauch sehr sympathischer Intelligenz, wie ihr erster Tipp im Booklet verrät (die anderen verraten wir nicht, um die Vorfreude des Selbstkaufens und -lesens nicht zu nehmen): „Trage immer ein Lächeln auf dem Gesicht, wenn du rausgehst – auf diesem Weg wird niemand deine Stoßzähne auf deiner Stirn sehen!„.

Doors” von Ida Gard | VÖ 19.09.14 | als CD und Download!

 

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