CD-CHECK: „Tomorrow May Not Be Better“ von Bastian Baker

Veröffentlicht: Juli 4, 2014 in Neuerscheinungen
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Bastian BakerTreibende Beats, recycelte Riffs und plakative Zeilen sind die Waffen, mit denen heute im hart umkämpften Musik-Business gnaden- und schamlos um die Gunst des Publikums gekämpft wird. Bastian Baker lässt diese Waffen auf „Tomorrow May Not Be Better“ alle ruhen. Nicht, weil er zu feige ist. Sondern ganz einfach, weil ein Singer/Songwriter, der allein mit Melodie und Text riesige Welten schaffen kann, das nicht nötig hat. Der mit Awards ausgezeichnete Schweizer Sänger stellt sein Debüt-Album nun auch endlich in Deutschland vor – wir haben mal wieder reingehört.

Farbenfroh singt sich Bastian Baker mit „Colorful Hospital“ in seine CD „Tomorrow May Not Be Better“ ein. Es klingt nach Gitarren-Folk-Pop mit einer weichen, klangvollen Stimme. Mit dem Opener lädt der smarte Schweizer sofort zum Träumen ein, was mit der herzzerreißenden Ballade „I’d Sing For You“ weitergeht. Leichte Klänge und eine teilweise weinerliche Stimme, die für den Hörer singt und die Gefühle klar zum Vorschein bringt.

Bastian Baker „Tomorrow May Not Be Better“ live:

Neben den ruhigen Tracks hat die Platte jedoch auch Uptempo-Nummern zu bieten, die sich hören lassen können. Insbesondere ist hier der titelgebende Track „Tomorrow May Not Be Better“ hervorzuheben, der ein wenig an Mumford & Sons erinnert, wie übrigens viele Songs auf der CD. Man möchte mitschunkel, mitwippen und mitsingen. Auch „Having Fun“ zählt zu diesen poppigeren Nummern, die sofort im Ohr bleiben – ein Song, der für eine Boyband perfekt wäre, der aber auch von einer Rockband gespielt werden Bastian Baker "Tomorrow May Not Be Better" (VÖ 23.05.14)könnte. Wie man also schnell merkt, ist Bastian Baker vielfältig.

Smile“ hingegen ist eine Country-Nummer, die stark an Uncle Cracker erinnert und bei der man sofort ein typisches Lagerfeuer unter Hippies vor Augen hat. Einfach, weil die Melodie so klingt. Überhaupt zieht man viele Vergleiche zu anderen bereits bekannten Songs – ob das so gewollt ist, oder bloß Zufall?! „Planet Earth“ erinnert an eine Mischung aus Limp Bizkit und Zoo Army und geht ein bisschen mehr in die Rockballadenrichtung. Yeaheah, so finden wir’s noch einen Tacken besser! „Song About A Priest“ reiht sich hier ebenfalls ein, jedoch ist dieses Lied definitiv ruhiger und erinnert an Audioslave, den ruhigen Chester von Linkin Park und Limp Bizkits Fred Durst in einer Person. Ein 7-minütiger Gänsehautabschluss eines in sich stimmigen Albums!

Tomorrow May Not Be Better” von Bastian Baker erschien am 23. Mai als Download und auf CD!

>> Hier könnt ihr nochmal unser Interview mit Bastian Baker nachlesen/-hören.

 

 

(c) Phonag Records

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