IM TALK: Michael Schulte

Veröffentlicht: Februar 17, 2014 in Interviews
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Michael SchulteAm 21. Februar veröffentlicht Michael Schulte die erste Singleauskopplung „Rock and Scissors“ aus seinem zweiten Studio-Album „The Arising“. “We’re like oil and water, never meant to be together…” – „Rock and Scissors“ beschreibt sehr bildhaft die Situation, in der zwei Personen in einer Beziehung nicht zueinander finden, da die Unterschiede zwischen ihnen einfach zu stark sind. Manchmal ist es nur sehr schwer genau diese Gegensätze rechtzeitig zu erkennen und sich zu trennen, um nicht noch weiter verletzt zu werden. Es geht also um das Loslassen. Wir haben mit dem Sänger und Songschreiber über sein kommendes Album, die neue Single und die Musik im Allgemeinen gesprochen.


Mit einfachen YouTube-Videos und der Gitarre unter dem Arm fing an, was auf den Bühnen Deutschlands weiter gehen sollte: Als Singer-Songwriter hat sich der 23-jährige Flensburger Michael Schulte mittlerweile einen Namen gemacht. Interpretierte der früher zurückhaltend wirkende Mann mit den roten Locken zunächst auf YouTube bekannte Singles anderer Künstler, machte er 2013 zu seinem Erfolgsjahr und überzeugte live vor großem und kleinen Publikum mit eigenen Songs.

Mit neuen Projekten, vielen Ideen und der anhaltenden Lust, Klickzahlen auf YouTube zu sammeln, startet Michael ins Jahr 2014. Nie zuvor hat er so viel Musik gemacht wie heute – und das soll auch so bleiben. Am Freitag (21.02.) erscheint seine neue Single „Rock and Scissors“, zu kaufen hier.

Vorab sprach Michael Schulte mit uns, hier könnt ihr das komplette Interview lesen:

Seit 2013 arbeitest du an deinem neuen Album „The Arising“. Was muss ein Titel besitzen, damit er bereits jetzt fest zur Tracklist gehört?
Da das Album jetzt so gut wie fertig ist, stehen natürlich schon alle Songs fest. Ich habe über ein Jahr lang geschrieben und über 20 Songs sind entstanden. Von diesen 20 Songs haben wir dann die vermeintlich besten und interessantesten ausgesucht und nehmen diese seit September 2013 in Berlin auf. Da ich alle Songs selber schreibe, besitzen sie auch  automatisch die Persönlichkeit die meine Songs ausmacht.

Wie viele Songs stehen nun schon als Teil von „The Arising“ fest?
12 für die physische Platte und noch 1-2 weitere Bonustracks.

Wird das neue Album an die Vorgänger anknüpfen oder wurde kräftig experimentiert (neuer Produzent)?
Mein Ziel war es auf jeden Fall, dass man musikalisch eine deutliche Entwicklung hört.  Ich bin noch verhältnismäßig jung, stehe am Anfang meiner musikalischen Laufbahn und musste erstmal meinen eigenen Stil und Sound finden, und das haben wir jetzt mit einem neuen Produzententeam geschafft. Ich bin sehr glücklich und stolz, und zugleich sehr gespannt auf die baldigen Reaktionen.

In deiner Single „Rock And Scissors“ geht es u.a. um eine nicht funktionierende Beziehung, um das Loslassen. Von was oder wem musstest du schon loslassen?
Ich denke wie viele andere, musste ich bereits von einigen mir sehr liebgewonnenen und wichtigen Menschen loslassen.

Rock and Scissors„, das offizielle Musikvideo:

Du hast schon viele Songs gecovert. Gibt es einen Titel, an den du Dich nicht rantraust?
Da würde mir spontan jetzt keiner einfallen. Ich denke letztlich könnte man jeden Song covern, wobei man bei einigen sicherlich einen größeren Respekt hätte.

Gibt es einen berühmten Song, dessen Hype du nicht verstehst?
Eigentlich kann ich diese Hypes meistens sehr gut verstehen, denn die Songs bei denen das passiert, sind einfach entweder sehr, sehr gut, oder aber sehr, sehr lustig und gut gemacht, wie jetzt zuletzt z.B. ‚The Fox‘. Es gibt immer einen Grund für einen solchen Hype, also ist das schon meistens ziemlich berechtigt und nachvollziehbar.Michael Schulte: die neue Single "Rock and Scissors" ab 21. Februar überall!

A Great Big World sind eins von vielen erfolgreichen Duos. Wäre das nichts für dich und Max gewesen – oder seid ihr musikalisch zu unterschiedlich?
Aktuell konzentrieren wir uns noch auf unsere Solokarrieren, haben aber bereits geplant in absehbarer Zeit ein Duo-Projekt nebenbei zu starten.

Bevorzugst du Akustik-Sessions oder Live-Band-Konzerte? Was hat für dich welche Vorteile?
Ich mag beides total gerne. Die Akustik-Sessions funktionieren gerade auf kleinen Bühnen und kleineren Locations hervorragend und machen ein solches Konzert sehr besonders und intim. Musikalisch ist es auch sehr spannend, da ich Tempo und Songstruktur nach Belieben spontan ändern kann. Mit Band macht es mir auch großen Spaß, denn viele Songs gewinnen durch das volle Klangbild der verschiedenen Instrumente unheimlich dazu. Zudem hat man auf der Bühne natürlich großen Spaß mit seinen Bandkollegen.

Generation Internet: Was ist schöner – ein „Like“ unter einem YouTube-Video oder eine Münze in der Fußgängerzone?
Ich hab jetzt längere Zeit nicht mehr auf der Straße gespielt, aber ein virtuelles und oft anonymes Like, ist ganz sicher  nicht so spannend und schön wie die direkte Anerkennung einer realen Person auf der Straße.

Spotify, iTunes, CD im Regal: Was bevorzugst du und warum?
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir schon lange keine CD mehr im Laden gekauft habe. Ich bin da eher auf iTunes und Spotify unterwegs.

Vielen Dank an Michael Schulte für das Interview sowie an Daniela / Promotion Werft für die Realisierung!
(c) Foto: Sven Sindt

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